Oh, iMessage für den Mac!

Na das ist ja nett, Apple spendiert uns eine Beta-Test-App Messages – die iMessage-App für den Mac.

Damit fängt iMessage an rund zu werden. Schon jetzt versucht jedes iPhone mit aktueller Software eine SMS als kostenlose iMessage zu versenden. Diese läuft dann nicht über euren Mobilfunkanbieter, sondern Apple. Das funktioniert sehr gut, obwohl es gerade mit einigen Details noch Probleme gibt. Z.B. kann man iMessage entweder über die Mobilfunknummer oder die Emailadresse aktivieren. Schreibt man jetzt z.B. an die Handynummer, werden die Nachrichten sehr wahrscheinlich nicht in der Mac-App auftauchen. Nimmt man die Emailadresse wird es vermutlich gehen. Mit diesem Problem hat schon Facetime zu kämpfen, dass nicht so richtig auf allen Geräte klingeln mag. Aber genaueres gibt es nach einem Test von mir 😉

Ich freu mich – Bald ist wieder WWDC

Es soll ja noch Menschen geben, die nicht wissen was die WWDC ist. WWDC steht für World Wide Developer Conference, einer Apple – Konferenz für Softwareentwickler, zu der aber auch Journalisten eingeladen werden. Hier werden am 6. Juni sehr wahrscheinlich die neuen iPhone bzw. IOS und MACOS – Features vorstellt.

Die Gerüchteküche brodelt. Gibt es einen neuen Dienst der meine Musik über das Netz zugänglich macht? Kann man das neue MACOS ab dem 6. Juni kaufen? Was von den ganzen Fantasien, die wir uns für das iPhone wünschen, wird wirklich umgesetzt?

Widgets, wie in dem Video orakelt,  wären ein logischer Schritt. Allein schon, damit man endlich mal die verdammten Termine auf einen Blick sieht! Wie dem auch sei… Ich freue mich auf die ganzen Neuigkeiten. Ich bin auch nicht unbedingt ein Apple-Fan, sondern ein Liebhaber guter Produkte. Ich habe z.B. meine Fritzbox lieber als eine Airport Extrem, weil das Ding nunmal nichts kann außer Netz.

Wobei, wenn Apple die Time Capsule (eine externe WLAN-Festplatte und Router mit automatischem Backup) günstiger machen sollte, könnte ich schwach werden.

Taskpaper – Der etwas andere digitale Zettel

Jeder Nerd kennt Todo-Listen und vermutlich hat sich jeder schon einmal die Frage gestellt: “Wohin nur mit meinen Notizen?”. Nachdem ich so ziemlich alles von Zenbe bis Evernote ausprobiert hatte, stolperte ich über Taskpaper.

Taskpaper stellt sich als digitaler weißer Zettel vor auf Aufgaben und Notizen übersichtlich unter “Projekten” strukturiert werden können.

Schön an Taskpaper ist vor allem, dass es ein sauberes User-Interface hat. Jedes “Objekt”, egal ob Aufgabe, Notiz oder Projekt kann per Drag & Drop verschoben und anderen Objekten untergeordnet werden. So kann z.B. eine Notiz oder Aufgabe innerhalb eines Projektes und deren Unterobjekte schieben und bekommt mehr Übersicht. Die Eigenschaft, was für ein Objekt eine Textzeile ist kann man über Menüs einstellen oder setzt der Zeile ein “-” für eine Aufgabe vor. Projekte bekommen z.B. einen “:” angehängt – simple!

Eine Iphone-Version gibt es natürlich auch und die Möglichkeit beides mit einander zu synchronisieren.

Bei der Synchronisation werden verschiedenen Versionen angelegt, so dass man notfalls zurück auf eine “alte” Version seines Dokumentes wechseln kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Dokument im Prinzip nur eine Text-Datei ist und sich, sollte der Entwickler dieses Tool eines Tages nicht mehr weiter entwickeln, auch durch beliebige Programme nutzen.

Ebenfalls nett ist das vergeben von “Tags” die ebenfalls im Menü hinterlegt sowie auch farbig unterlegt werden können. Des Weiteren kann ich für mich nur sagen, dass es wesentlich mehr für mich ist als nur eine Todo-Liste. Vielmehr ist es die Auslagerung meines Gehirns.

Taskpaper kostet, wie so vieles auf dem Mac, auch eine Kleinigkeit. Die Mac-Version kostet 29$ und die Iphone-Version stolze 7,99$. Aber zumindest die Mac-Version kann man kostenlos testen. Die Iphone-Version ist, vom Verhalten der App her, recht identisch.

IMAC – Eigene Erfahrungen – Update: Da isser!

Update:

18.06.2010 – 21.00 Uhr – Einrichtung war ein Kinderspiel. MacOSX ist ja eh vorinstalliert. Die Installation von Windows7 war ebenfalls kein Problem. Allerdings hatte ich vorher die Updates alle installiert bevor ich mit Bootcamp die Partition angelegt und das System installiert habe. Kurz angespielt ist mir aufgefallen, dass neuere Spiele auf jedenfall einer Anpassung der Grafikeinstellung bedürfen. Die Demo von “Just Cause 2” war zumindest in der Standarteinstellung nicht spielbar. Dieses muss ich aber noch weiter im Auge behalten.

Ansonsten läuft MacOS großartig. Nach den ersten zwei Stunden bin ich schon total begeistert. Das installieren von Programmen und das Systemmanagment ist ein Traum. Ein totaler Fail ist allerdings, dass das “@”-Zeichen an einer anderen Stelle ist. Sorry, das bremst mich total aus.

18.06.2010 – 18.25 Uhr – Der UPS-Mann hat angeblich meine Adresse nicht gefunden. Nach weiterer Schwierigkeiten konnte ich Ihn dennoch Abends im nächsten Zentrallager abholgen.

16.06.2010 – Überraschung: “Versendet am: Jun 16, 2010″ – Lieferung wird vorraussichtlich am 18.06. stattfinden.

15.06.2010 – Mit Apple telefoniert. Bearbeitung der Überweisung kann bis zu 5 Tage (vermutlich Werktage) dauern. Lieferzeit von ca. 3 Tagen kommt noch zur Lieferzeit hinzu. *Schwitz*

14.06.2010 – Imac bestellt. Aufgrund der Wahl eines falschen Kreditkarteninstitutes nun “Überweisung” gewählt und bestellt.

Also, geplant ist die Erfahrungen allgemeiner Art mit dem neuen Computer festzuhalten. Ebenfalls wird es eine kleine Ergänzung im Blog geben. So möchte ich auch einige Apple / Mac – Themen mit aufnehmen, weil sie mich einfach beschäftigen. Das soll natürlich kein weiteres MAC-Blog werden und schon garnicht werde ich hier alle News reinposten. Hier werden aber jetzt nur die Erfahrungen mit dem Imac gesammelt und hin und wieder geupdatet. Oben steht allerdings immer das Neueste.

Sammeln von Informationen für Anfänger

“Der Weltraum ist verdammt gross. Du glaubst vielleicht, die Strasse
runter bis zur Drogerie ist eine ganz schöne Ecke, aber das ist einfach
ein Klacks dagegen.” Douglas Adams

Dieses Zitat stammt aus “Per Anhalter durch die Galaxis” und man kann wirklich sagen das Douglas Adams recht hat. Aber änliches trifft auch auf das Internet zu und somit auch auf die Informationsvielfalt. Wie findet man denn für einen selber relevante Informationen und, viel besser noch, wie konsumiert man die viele Information?

Sicherlich gibt es viele Wege nach Rom, aber dieser hier ist meiner. Ebenfalls folgen nun Informationen, die einige von euch im Schlaf beherrschen und andere nicht. Aber jeder Artikel sollte ohne Vorwissen zu konsumieren sein oder?

Das erste was wir brauchen ist ein “Feed-Reader”. Der Feed-Reader ist zumindest bei mir die Sammelstation für alle Information. Nachrichtenseiten, Blogs, Twitter, Foren und viele andere Informationsquellen geben RSS-Feeds aus. Die Feeds kann man in Feed-Readern abonnieren. Das hat den Vorteil, dass man z.B. neue Artikel automatisch angezeigt bekommt und nicht extra auf die einzelnen Seiten schauen muss helpful site.

Abonnieren kann man diese über das RSS-Symbol

Beim anklicken bekommt man eine entweder eine Auswahl an Feedreadern angezeigt oder muss den Link, der hinter dem Symbol steckt, in den Feedrader kopieren.

Es gibt viele Feed-Reader. Für Windows, MacOS und Linux. Aber ich benutze den webbasierten “Google Reader” und wie ihr sehen könnt habe ich schon ein paar RSS-Feeds gesammelt. Hier wird natürlich nur die Anzahl der noch zu lesenden Artikel angezeigt. Ich habe eine Kategorie “Netzartig” in der ich für mich die interessantesten Feeds aus 40 Blogs zusammenfasse. Diese lese ich in der Regel immer zuerst den hier sind größere Blogs abonniert. Nachrichtenportale der klassischen Medien habe ich extra kategorisiert, weil diese oft auch für mich uninteressante Informationen enthalten. Ein paar “Nicht-TOP10-Blogs”, die für mich interessante Informationen enthalten, haben bei mir ebenfalls eine Extra-Kategorie, denn hier gefunden Artikel sollten verlinkt werden damit auch die kleineren mal größer werden. Woher soll man sonst den Wirrwarr-Blog oder den Beilagen-Blog kennen?

Insgesamt habe ich ca. 200 Blogs abonniert- Sorry, ich war zu faul Sie zu zählen. Aber natürlich kann man nicht alle Artikel lesen. Ich gehe oft auch nur schnell die Kategorien durch und richte mich nach der Überschrift und durchfliege den Inhalt grob bevor ich entscheide, was ich “markiere”. Die markierten Artikel sind bei mir die besonders wichtigen und werden später genau gelesen. Grundsätzlich gilt:Erst einmal abonnieren, nicht kategorisieren und die nächsten 5 Artikel abwarten. Erst dann weiß man, ob das Blog was für einen ist oder nicht.

Wem die Verlinkungen aus den Artikeln nicht reichen, kann das Blog seiner Wahl auch bei der Google Blogsuche, Technorati (International), in meinem Blogroll in meiner (noch unvollständigen) Seitenleiste   suchen oder mal bei den Blogcharts vorbeischauen.

So habe ich relativ schnell wichtige Informationen nach verlangen konsumiert und immer bei mir, weil ich mobil ja ebenfalls auf den Google Reader zugreifen kann.

Nun, Blogs und Nachrichtenportale sind natürlich nicht alles. Viele Foren sowie Twitter, Twittersuche etc. bieten RSS-Feeds. So, bräuchte ich garnicht in Twitter gucken um zu wissen ob mir jemand geschrieben hat und auch neue Foreneinträge bekomme ich automatisch.

An dieser Stelle mache ich mal Schluss, denn das man RSS-Feeds auch umbiegen kann erkläre ich ein anderes mal.