Der Berglöwe kommt – MacOSX Mountain Lion kommt im Sommer

Über iMessage für den Mac (Messages) habe ich heute schon berichtet. Aber es überschlägt sich heute alles. So hat Apple heute ebenfalls verkündet, dass es im Sommer wieder ein Update für MacOSX gibt.

Apple räumt wieder mal auf. So werden, aus meiner Sicht, wichtige Apps nachgerüstet. Hier ein kurzer Überblick:

  • Messages – iMessage für den Mac
  • Notification Center – Sieht aus wie auf IOS
  • Reminders – Erinnerungen für den Mac
  • Notizen – Im bekannten Design
  • Twitterintegration
  • Unterstützt nun Airplay & Gamecenter
  • Ein Schutz gegen böse Software (Hab ich nie vermisst)
  • …und alles iCloud-kompatibel

klingt doch großartig.

Leider noch auf englisch… Apple rückt IOS und MacOS immer weiter zusammen. Das meiste gefällt mir. Allerdings glaube ich nicht daran, dass das schon alle neuen Features sind. Wir dürfen weiter gespannt sein.

Oh, iMessage für den Mac!

Na das ist ja nett, Apple spendiert uns eine Beta-Test-App Messages – die iMessage-App für den Mac.

Damit fängt iMessage an rund zu werden. Schon jetzt versucht jedes iPhone mit aktueller Software eine SMS als kostenlose iMessage zu versenden. Diese läuft dann nicht über euren Mobilfunkanbieter, sondern Apple. Das funktioniert sehr gut, obwohl es gerade mit einigen Details noch Probleme gibt. Z.B. kann man iMessage entweder über die Mobilfunknummer oder die Emailadresse aktivieren. Schreibt man jetzt z.B. an die Handynummer, werden die Nachrichten sehr wahrscheinlich nicht in der Mac-App auftauchen. Nimmt man die Emailadresse wird es vermutlich gehen. Mit diesem Problem hat schon Facetime zu kämpfen, dass nicht so richtig auf allen Geräte klingeln mag. Aber genaueres gibt es nach einem Test von mir 😉

Ich freu mich – Bald ist wieder WWDC

Es soll ja noch Menschen geben, die nicht wissen was die WWDC ist. WWDC steht für World Wide Developer Conference, einer Apple – Konferenz für Softwareentwickler, zu der aber auch Journalisten eingeladen werden. Hier werden am 6. Juni sehr wahrscheinlich die neuen iPhone bzw. IOS und MACOS – Features vorstellt.

Die Gerüchteküche brodelt. Gibt es einen neuen Dienst der meine Musik über das Netz zugänglich macht? Kann man das neue MACOS ab dem 6. Juni kaufen? Was von den ganzen Fantasien, die wir uns für das iPhone wünschen, wird wirklich umgesetzt?

Widgets, wie in dem Video orakelt,  wären ein logischer Schritt. Allein schon, damit man endlich mal die verdammten Termine auf einen Blick sieht! Wie dem auch sei… Ich freue mich auf die ganzen Neuigkeiten. Ich bin auch nicht unbedingt ein Apple-Fan, sondern ein Liebhaber guter Produkte. Ich habe z.B. meine Fritzbox lieber als eine Airport Extrem, weil das Ding nunmal nichts kann außer Netz.

Wobei, wenn Apple die Time Capsule (eine externe WLAN-Festplatte und Router mit automatischem Backup) günstiger machen sollte, könnte ich schwach werden.

Taskpaper – Der etwas andere digitale Zettel

Jeder Nerd kennt Todo-Listen und vermutlich hat sich jeder schon einmal die Frage gestellt: “Wohin nur mit meinen Notizen?”. Nachdem ich so ziemlich alles von Zenbe bis Evernote ausprobiert hatte, stolperte ich über Taskpaper.

Taskpaper stellt sich als digitaler weißer Zettel vor auf Aufgaben und Notizen übersichtlich unter “Projekten” strukturiert werden können.

Schön an Taskpaper ist vor allem, dass es ein sauberes User-Interface hat. Jedes “Objekt”, egal ob Aufgabe, Notiz oder Projekt kann per Drag & Drop verschoben und anderen Objekten untergeordnet werden. So kann z.B. eine Notiz oder Aufgabe innerhalb eines Projektes und deren Unterobjekte schieben und bekommt mehr Übersicht. Die Eigenschaft, was für ein Objekt eine Textzeile ist kann man über Menüs einstellen oder setzt der Zeile ein “-” für eine Aufgabe vor. Projekte bekommen z.B. einen “:” angehängt – simple!

Eine Iphone-Version gibt es natürlich auch und die Möglichkeit beides mit einander zu synchronisieren.

Bei der Synchronisation werden verschiedenen Versionen angelegt, so dass man notfalls zurück auf eine “alte” Version seines Dokumentes wechseln kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Dokument im Prinzip nur eine Text-Datei ist und sich, sollte der Entwickler dieses Tool eines Tages nicht mehr weiter entwickeln, auch durch beliebige Programme nutzen.

Ebenfalls nett ist das vergeben von “Tags” die ebenfalls im Menü hinterlegt sowie auch farbig unterlegt werden können. Des Weiteren kann ich für mich nur sagen, dass es wesentlich mehr für mich ist als nur eine Todo-Liste. Vielmehr ist es die Auslagerung meines Gehirns.

Taskpaper kostet, wie so vieles auf dem Mac, auch eine Kleinigkeit. Die Mac-Version kostet 29$ und die Iphone-Version stolze 7,99$. Aber zumindest die Mac-Version kann man kostenlos testen. Die Iphone-Version ist, vom Verhalten der App her, recht identisch.