Kara will leben! Echtzeit auf der PS3 ist noch nicht am Ende

Eigentlich, soll dieses nur die Demonstration einer neuen 3D-Engine, welche 3D-Spiele realistisch aussehen lässt, sein. Die Macher von Heavy Rain, dass sicherlich noch in vielen Spielerköpfen verankert ist, wollen aber nicht nur die neue Technologie zeigen, sondern auch eine herzzerreißende Geschichte erzählen.

Ich glaube, es ist Ihnen gelungen 😉 . Bleibt zu hoffen, dass wir die gute Kara noch einmal in einem Spiel wieder sehen.

Gegenstände drucken wird Alltag

Bei Star Trek (Raumschiff Enterprise)  gibt es eine Technologie, die sich Replikator nennt und einfach Gegenstände und Lebensmittel aus dem Nichts erzeugen kann. Nun leben wir aber nunmal nicht auf der Enterprise und müssen unser Essen selber kochen, was das erzeugen von Gegenständen angeht, sieht es schon anders aus.

So können 3D-Modelle mittlerweile “gedruckt” werden. Dabei werden die 3D-Daten an den 3D-Drucker, z.B. einen Makerbot gesendet. Der Roboterarm hat an der Spitze eine Art komplexe Heißklebepistole, die Schicht für Schicht, das gewünschte Objekt ausspuckt.

Der Nachteil ist, dass z.B. das flüssige Harz wie es in einem etwas anderen Verfahren, der Stereolithografie genutzt wird, eben kein Metall ist und nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten bietet.


Stereolithografie (abk. STL oder SLA) ist eine 3D-Drucktechnik bei der aus einem Bad voll flüssigen, lichtaushärtenden Kunststoff (z.B.: Photopolymer, Epoxidharz) mittels einer starken Lichtquelle (beispielsweise mit Hilfe eines Lasers) in dünne Schichten von 0,05-0,25 mm ausgehärtet wird. Je nach Methode wird entweder eine weitere Schicht aufgetragen und ausgehärtet, oder das Objekt langsam Schicht für Schicht aus dem Bad herausgezogen. Je nach Größe des 3D-Objekts dauert die Belichtung unterschiedlich lange. Bei sehr großen Objekten muss das gelförmige Druckergebnis noch gesondert in einer Belichtungskammer gehärtet werden.

Bei dieser Drucktechnik wird kein Stützmaterial verwendet und eine sehr hohe Auflösung erreicht. Der UV empfindliche Kunststoff und die Drucker sind jedoch verhältnismäßig teuer.

Zum Lexikon

Für die Mode-Welt scheint es zumindest schon zu funktionieren.

Foto von Annelise Jeske

Kaum vorzustellen, wie es sich innerhalb der nächsten 10 Jahre weiter entwickeln wird.

via Makerbot

Eine kurze Geschichte über computergenerierte Charaktere

Wie ich schonmal geschrieben habe, beschäftige ich mich abundzu mal mit dem Erstellen von Computeranimationen. Zwar eher in Richtung “Ich lasse einen Ball hüpfen” als “Die Uruk Hai greifen Helms Klamm an”, aber die Werke die man selber erschaffen hat bewertet man ja auch anders als die Produkte Hollywoods.

Dennoch braucht alles seine Anfänge. Und auch, wenn man dem englischen nicht mächtig ist, kann man sehen wie alles angefangen hat und wie die Entwicklung über die Jahre sichtbar wird. Übrigens hatte hier damals auch James Cameron (Avatar, Titanic) seine Finger mit im Spiel. Allerdings hat das ganze im Besonderen ILM (Industrial Light and Magic), eine Firma von Georg Lucas, angetrieben. Aber mehr erfahrt euch im Filmchen.

a short history of CG characters in movies from lnrdshelby on Vimeo.

Via Slashfilm

Gebäudeprojektion in Prag

Es scheint mittlerweile so einige Agenturen zu geben, die sich mit Gebäudeprojektion bzw. Videomapping beschäftigen. Diese wurde zum 600-jährigen Bestehen dieses Turmes in Prag, von der Agentur The Macula in Szene gesetzt.

Hier noch einmal eine andere Perspektive. Ist aber das selbe Ereignis.

Nachtrag… Wem das gefällt kann auch hier mal gucken 😉

Via Adafruit

 

3D ohne Brille gibts nicht nur bei Nintendo

Ein nettes Konzept, das die Kollegen Jeremie Francone und Laurence Nigay vom Laboratory of Informatics in Grenoble (Frankreich) in den Appstore für iPad und iPhone geworfen haben.

Es gibt bereits verschiedene Apps die versucht haben das über den Lagesensor des iPhone und iPads zu lösen. Problematisch ist dabei, das der Betrachtungswinkel des Menschen hierbei nicht berücksichtigt werden kann. Die App i3D löst dieses über die Kamera des iPhone4 oder des iPods/iPads (sofern enthalten). Die App erfasst den Kopf des Nutzers und schliesst somit auf den Betrachungswinkel. Das funktioniert ganz gut…

Wer es selber testen möchte kann es sich hierüber kostenlos laden.

Via Macnotes

Ein 10-Jähriger der einen 3D-Drucker erklärt…

Ich denke mit deutschen Worten kann man nicht ausdrücken wie “FUCKING AWESOME” ich den Kleinen finde. Die meisten Leute wissen nichtmal was ein 3D-Drucker ist, und der Kleine macht das souverän wie Steve Jobs. Wenn man es versteht muss man sogar darüber lachen 😉