Calypso – WordPress für OSX

Calypso, aus dem altgriechischen, bedeutet “versteckt” oder der “Verstecker”. Nachvollziehbarer Codename, wenn man bedenkt wie viel Funktionen einer WordPress-Installation diese App, früher sagte man Programm, versteckt. Und als wäre dieser Satz nicht schon verwirrend genug, ist es auch noch so, dass Calypso gar kein echtes Programm ist. So richtig gut funktioniert dieses ohne Internet nämlich nicht. Aber mehr dazu weiter unten.

Zunächst kann man dieses einmal für Windows und OSX installieren.

Bildschirmfoto 2015-12-16 um 07.41.48.png

Danach bekommt man eine sehr aufgeräumte Oberfläche. Für Neueinsteiger ist das nicht mal schlecht. So richtig gewöhnen kann ich mich zwar nicht, aber ich schreibe seit 2008 in WordPress-Installationen und irgendwie habe ich mich an diesen überladenen Adminbereich gewöhnt.

Die App selbst wirkt in Optik ein wenig wie die IOS-Version, bietet aber hier mehr Möglichkeiten. Z.B. die Auswahl des Designs und der Plugins, die hier wirklich schöner sind als im Adminbereich.

Bildschirmfoto 2015-12-16 um 07.58.51.png

Der Titel und das schreiben, sowie das hochladen von Bildern durch Drag&Drop sind schön, funktionieren aber ebenfalls im Adminbereich, auf den man natürlich weiterhin nicht verzichten kann. Was diesem aber fehlt ist der in Calypso eingebaute Reader, den es auf IOS auch schon gibt.

Bildschirmfoto 2015-12-16 um 07.57.34.png

Was natürlich schön ist, man hat alle seine Blogs in einem Interface, ohne sich ständig an und abzumelden. Finanzieren soll sich das ganze wohl über eine Upgradefunktion, in der Backups etc. enthalten sind. Ob das wirklich mit meinen selbst gehosteten Blog funktioniert habe ich nicht ausprobiert.

So richtig nativ fühlt sich die App leider nicht an. Die gefühlte Geschwindigkeit des Interface erinnert mich an eine Webview. Aber sicherlich jammere ich auf hohem Niveau. 

Bildschirmfoto 2015-12-16 um 08.00.34.png

Fazit: Eine Revolution ist Calypso nicht. Das Ding ist eine nette Idee und ich werde mal eine Weile damit schreiben um mir ein besseres Bild machen zu können. Sehr gesund ist, dass die Jungs und Mädels von “Automatik” sich sehr bemühen WordPress weiter zu entwickeln.

Ausprobieren sollte man das mal, wenn man ein WordPress-Blog hat.

Wunderlist mit nativer Dropbox-Unterstützung

Das Organisationstool Nummer 1 für mich, ist derzeit Wunderlist 3. Im Vergleich zu Wunderlist 2 unterstützt dieses nämlich auch Schlagwörter und eine Suche. Als ich dort noch kein Premium-Kunde war, habe ich häufig Dateien zu Dropbox hochgeladen und den Link einfach in die Notizen kopiert. Das funktionierte ganz okay, aber nicht so gut wie die native Einbindung, die Wunderlist nun eingebaut hat.

Die Links tauchen nun in den Anhängen einer Aufgabe auf, sind aber auch nur Verlinkungen. Wenn man diese anklickt oder tabbt, wird auf Dropbox.com und dort auf den veröffentlichten Link geleitet. Ein Mehrwert ist es aber in jedem Fall.

Eyefi für IOS – Ein Fotostream für die Spiegelreflexkamera

In unserem Haushalt gibt es nun ein neues Spielzeug. Eine Canon EOS 1200D. Nun betrachten wir Fotos gern auf dem iPad oder Fernseher. Hier wäre der erste Schritt, der Import der Bilder über den SD-Karten-Adapter. Das ist mir aber etwas umständlich. Nun gibt es auch SD-Karten mit eingebauten WLAN-Modul. Die Eyefi mobi ergänzt jede Kamera mit dieser Funktionalität. Jeder Karte liegt ein Code bei, mit dem man die diversen Apps freischalten und verbinden kann. Interessanter Weise bekommt die Spiegelreflexkamera hierdurch einen weiteren Menüpunkt in den Einstellungen. Hier muss man auch das WLAN erst aktivieren, bevor die App funktionieren kann. Überraschender Weise klappte die Verbindung dann trotzdem noch nicht, denn leider muss man aus erst im iPad oder iPhone die Verbindung zum eigenen WLAN der Eyefi mobi herstellen. Das ist etwas umständlich, denn man möchte eigentlich nicht ständig in die Einstellungen des iPads, wenn man Fotos kopieren möchte. Darüber hinaus habe ich noch keine Einstellung gefunden die es erlaubt, die Fotos automatisch in den iPad-Fotos abzuspeichern. Die Mac-Version, muss ich noch testen 😉 .

Einmal verbunden, lädt die App die Bilder aus der Kamera. Die Ladezeiten sind “normal”, also ein paar Sekunden pro Bild. Die App selbst bringt keine Tools zur Bearbeitung der Bilder mit. Da hier aber mit IOS8 einfache Tools in der Fotos-App zu finden sind, ist das nicht so wild.