EBooks und mein Leseverhalten – Umstieg auf den Paperwhite?

Bisher lese ich meine EBooks über iBooks – also den IOS-Apps für iPhone und iPad. Generell finde ich das schon sehr kompfortabel. In der Mittagspause 10 kleine Seiten auf dem iPhone lesen und Abends im Bett, dank Displaybeleuchtung im Dunkeln, auf dem iPad weiterlesen. Super! Mich stört das relativ hohe Gewicht vom iPad eigentlich nicht. Was mich allerdings deutlich stört ist die Untauglichkeit des iPads bei Sonnenlicht. Hier bietet Amazon mit dem Kindle eine Alternative. Zwar gibt es kein iBooks auf dem Kindle, aber es gibt ist eine Kindle-App für das iPad bzw. iPhone.

Wie ich auf Twitter von Michael erfahren habe soll der Sync des Lesestands zwischen IOS-App und Kindle aber funktionieren. Für das nächste Jahr plane ich wieder in ein sehr sonniges Land zu reisen. Da ich meine neuen Bücher nun ausschliesslich digital bei Apple gekauft habe, würde ich also nun mal Amazon ausprobieren und mir den Kindle Paperwhite zusammensparen und/oder schenken lassen 😉 . Dieser hat gegenüber dem Kindle noch eine Displaybeleuchtung welche, wie die beim iPad, nachts hilfreich ist – allerdings eine höhere Akkulaufzeit aufweißt.

Da ich das aber ja noch nicht besitze, überlasse ich die vernünfte Review mal dem guten Jean Claude, dessen Video Ihr hier seht und dessen Artikel hier verlinkt wird sobald er fertig ist 😉 .

via ifrick

Warum es ein iPad geben wird

Die Gerüchteküche wurde in den letzten Wochen von dem Wall Street Journal und Bloomberg angeheizt, die Ihrerseits gehört haben wollen, Apple würde im Oktober mit einem “iPad Mini” auf den Markt kommen und damit den 7-8 Zoll-Markt angreifen.

Steve Jobs hatte allerdings seinerzeit immer dagegen argumentiert und mehrfach geäußert, es würde kein Tablett unter 10 Zoll von Apple geben.

Wenn man den Tabletmarkt derzeit beobachtet, sind die einzigen wirklichen Alternativen von Amazon mit dem Kindle touch bzw. fire und Google mit dem Nexus 7 Tablet.

Der Kindle ist, dank E-Ink-Display, mit 6 Zoll ein beliebtes Gerät zum lesen und auch wenn der Kindle nicht mit einem iPad vergleichbar ist, hat Amazon den 7 Zoll Kindle Fire 2 in der Pipeline, der umgerechnet hier zulande nur 199,-€ kosten könnte. Dieser ist zumindest in Sachen Medienkonsum vergleichbar.

Auch wenn Apple möglicherweise Amazon nicht als ernst zu nehmenden Gegner einstuft, so können Sie sich den Luxus nicht gegenüber Google erlauben. Das neue, für Herbst angekündigte 7 Zoll Tablet Nexus 7, könnte in Europa ebenfalls für einen Preis von ca. 199,-€ verkauft werden. Bei einem angeblichen Herstellungspreis von ca. 150,-€ würde Google nicht gerade viel an dem Gerät verdienen.

Somit sind zwar beide Tablets vermutlich deutlich günstiger als das mit 399,- € günstigste iPad 2, würden allerdings, sofern sich Apple auf den Preiskampf einlassen würde, auch keine hohe Gewinnmarche einbringen. Die Philosophie von Apple war auch stets, “der bessere” zu sein und nicht unbedingt der günstigste. Sollte Apple ein solches Tablet herausbringen, welches nicht deutlich teurer ist als die Geräte von Amazon oder Google, würde es auch auch einen Paradigmenwechsel bedeuten, der ungewöhnlich für das Unternehmen wäre.

Nexus 7 unboxing

Okay okay, einige von euch habe ich damit reingelegt. Natürlich packe ich kein Nexus 7 aus. Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr ganz so negativ auf die Anwesenheit von Android-Tabletts reagiere, bin ich mit meinem iPad recht glücklich.

Hätte ich aber ein Nexus 7 auspacken wollen, wie es die Kollegen im Video getan haben, hätte ich glaube ich schnell die Lust verloren.

Danke Marcel für das Finden des Videos 😉