Bauer-Sucht

Ja, ein gewöhnlicher Montag Abend. 12 herrliche Stunden in der Berufung mit anschliessender Berieselung durch einen äußerst schmackhaften Mate-Tee und diesem merkwürdigen Fernsehformat. Mehrere Synapsen schreien: “Netflix!!! Netflix!!!”, andere wiederum flüstern “Breaking News – nimm den Kindle” – aber nein, meine passive Entscheidung lag zu Gunsten von 100 Ziegen und einer ausführlichen Erklärung eines nicht näher genannten Besamungsprozesses.

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Apple und der Datenschutz

Kurz notiert: Apple gehört nach eigener Aussage zu den Guten. Nicht nur weil Sie schöne Geräte bauen, sondern auch in Sachen Datenschutz. Wer hätte das gedacht 😉 . So kommen z.B. die gewonnenen Gesundheitsdaten der neuen Apple Watch nicht in die Cloud, selbst nicht wenn man möchte. Das sagte Tim Cook in einem kürzlich veröffentlichten Video. Eigentlich hätte er sich das aber auch sparen können. Denn niemand ist wirklich an Datenschutz interessiert, solange nicht seine oder ihre Nacktfotos im Netz landen.

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Herzlich willkommen liebe Randgruppe. Google hat uns befreit!

Seit 10 Jahren erzähle ich den Menschen wie toll ich Google finde. Der Deal war schon ewig relativ simpel. Ihr gebt mir die Tools und ich lasse mir Werbung einblenden – und beide sind glücklich. Google schaffte es wirklich oft mir interessante Werbung anzuzeigen, schliesslich bekommen Sie die Informationen bei mir aus so vielen Quellen, dass Sie mittlerweile eine relativ detaillierte Ahnung davon haben sollten, womit ich mich gern beschäftige.

Die wichtigsten Dienste waren Googlemail, Google Kalender, Google Reader und Picasa als Archiv für Fotos. Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass ich “waren” geschrieben habe, denn Google hat sich mir gegenüber mit äußerst fraglichen Aktionen ausgezeichnet. Das meine Fotos aus Picasa auf einmal bei Google+ landen, fand ich schon eine Sauerei. Ich weiß, diese waren nicht öffentlich und streng genommen ist es verwandter Speicherplatz und so weiter. Nur die gefühlte Nähe zu Öffentlichkeit lies mich dennoch Gänsehaut bekommen. Gefühlt fing das alles auch mit der Einführung von Google+ an. Ein soziales Netzwerk von Google? Warum? Ganz einfach. Google hat den Trend durchaus richtig erkannt. Kein Schwein interessiert sich für Blogs. Ja okay “wir” schon. Aber von 100 nachwachsenden Jugendlichen sind mittlerweile 98 bei Facebook oder Twitter, ca. 15 Jugendliche wissen was ein Blog ist um sich zu fragen was das eigentlich soll. 2 davon sind Nerds, die den anderen 15 Ihren Block gezeigt haben. Wenn man diese Jugendlichen nun fragt ob Sie wissen was RSS oder ein Feedreader ist, bekommt man nur noch Achselzucken. Zugegeben – bei Google+ sind sie auch nicht, aber das zählt nur indirekt. Wenn Ihr dieser Gruppe angehört – Herzlich Willkommen – Super – Ihr seid Randgruppe!

Google möchte nun innerhalb eines internen Hausputzes also den Google Reader, welchen ich täglich zum Konsum meine Information nutze, abschalten. Das Problem hat Google ja, wie eben beschrieben, durchaus richtig erkannt. Nur, ist RSS eine unabhängige Technologie. Es gibt duzende Feedreader da draußen. Was machen die besagten Jugendlichen, wenn eines Tages Google+ oder Facebook oder Twitter weg sind? Glaubt Ihr nicht? Siehe AOL, MeinVZ, StudiVZ, auch irgendwie ICQ, und und und…

Das Google den Reader aufgibt ist viel mehr ein Statement gegen das freie Netz und torpediert mein Vertrauen. Ich wage einen verhältnismäßig krassen Schritt. Ich kehre Google den Rücken obwohl ich wirklich viele Dienste jeden Tag nutze und mir was fehlen wird, denn Google mag hier einen für sich richtigen Schritt machen. Google interessiert sich scheinbar nicht mehr für Blogger und Blogleser, weil wir vielleicht eh nur Randgruppe sind. Aber, liebe Googler, diese Randgruppe ist sauer.

Nach einigen wenigen Tagen muss ich sagen, dass die Ankündigung von Google viel Gutes mit sich bringt. Nach der Ankündigung habe ich nach Alternativen zum Google Reader gesucht und Feedly gefunden, welche derzeit noch die Anmeldung über den Google Reader machen und bei der Abschaltung des Readers auf Ihr eigenes System (für die Profis unter euch – die geklonte Google Reader – API) setzen. Es gibt sehr schöne Plugins für die üblichen Browser und auch Apps für IOS und Android. Auch für Kalender und die übrigen Tools gibt es nette Alternativen, die ich hoffentlich noch vorstellen werde. Das Netz ist in Unruhe, es werden Alternativen gebaut und Dienste erweitert. Die besagte Randgruppe kämpft um Ihr freies Netz, lernt was ein Feedreader ist, und die alten Hasen, kündigen bei Google erstmal und zeigen dem Nachwuchs noch einmal was Blogs sind.

Willkommen in der Freiheit Freunde!

 

 

Dinosaurier beim Einkauf

Ein Museum in Melbourne, Australien, hat sich etwas besonderes einfallen lassen. Sie haben besonders realistische Ganzkörperkostüme entworfen, die dem Besucher vermitteln sollen, wie es sein könnte einem Dinosaurier in die Augen zu gucken.

Vermutlich als Marketingaktion, sind Sie dann ebenfalls in einer Einkaufspassage spazieren gegangen.

Im Übrigen etwas, was die ausgefeiltteste Digitaltechnik für Computergrafiken nicht leisten könnte.

Gesichtsprojektion

Ein nettes Video, dass Rene da ausgegraben hat. Das Prinzip ist technologisch jetzt nicht gerade Kernphysik, aber dennoch ist der Effekt cool.

Das Bild wird einfach auf das Gesicht projiziert. Er selber bewegt sich nicht und hat die Augen geschlossen. Nebenbei gesagt ist das Werbung für ein Smartphone, was das damit zu tun hat bleibt mir allerdings verschlossen…

Extreeem Schafehüten

Man nehme ein Schaf und lege ihm ein mit Lampen besetztes Netz auf den Pelz. Nun wiederholen wir das ein paar Hundert mal. Und schon wird aus einer Schafherde ein altes Atarispiel?

Also, ich finds ja cool, aber ehrlich gesagt… Ich glaub das nicht! Bei der Komposition der Bilder bin ich “ausgestiegen”. Das ist für mich ein wenig sehr weit her geholt. Schliesslich ist das eine Werbung für Samsung. Wenns doch stimmt, umso cooler.

 

Mal wieder und immer wieder schön – via Glaserei