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Schlagwort: Medien

Warum so ernst?

Es gibt für Miesepeter einen Trick, der einem recht zuverlässig ein Lächeln auf den morgendlichen Mundwinkel zaubert. Lachen! Und schon höre ich die Kritiker: „Ich habe nichts zu lachen“, was gelinde gesagt sehr schade wäre. Wer der Empfehlung folgen möchte, kann sein Gehirn etwas überlisten. Einfach ein paar Minuten zu lächeln, auch wenn man gerade nichts lustiges findet. So glaubt das Gehirn es gäbe etwas lustiges und bringt den Körper in Position. Wer dann einfach ein paar Minuten herzhaft lacht, auch wenn er immer noch nichts witzig findet wird nach ein paar Minuten eine Veränderung feststellen.

Wer etwas Unterstützung dabei braucht, kann sich aber auch von diesem hinterhältigen Lachen anstecken lassen, welches zu einer Werbekampagne gehört, aber gut funktioniert.

 

Ein Kommentar

Instant Articles und das Stockholm-Syndrom

Jedes Unternehmen muss Geiseln nehmen, ne Quatsch – ich meine Geld verdienen. Das trifft auf Facebook ebenso zu wie auf Verlage. Nun ist man als amtlicher, total hipper Verlag natürlich mit einer Fanseite vertreten – klar. Für die Durchdringung muss aber mittlerweile ordentlich Kohle auf den Zuckerberg werfen, damit jene journalistischen Meisterwerke auch an die vermuteten Leser ausgeliefert werden können. Oft werden hier Artikel aus von der eigenen Verlagshomepage verlinkt. Dem ist, aus wirtschaftlichen Gründen, erstmal nichts hinzuzufügen. Über Moral seitens Facebook spekuliere ich mal lieber nicht.

Nun bin ja immer ein Freund von Win/Win-Situationen und so auch von dieser. Unser beliebtestes Netzwerk möchte, bei verlinkten Artikeln, die Leute nicht durch katastrophalen Ladezeiten von  4 – 8 Sekunden verlieren. Deswegen können Verlage die Nachricht nun selbst ein ohne Verlinkung auf Facebook veröffentlichen. Das ging natürlich auch schon vorher irgendwie. Allerdings dürfen nun auch Werbeerlöse größtenteils einbehalten werden- Hooray!. Es profitieren also zunächst beide Seiten davon.

Jetzt kommt Sie aber, meine böse Prophezeiung: Denn!, Facebook wird es nicht ewig geben. Das weiß ich, weil ich mal einen Artikel auf StudiVZ zum Thema AOL verfasst habe. Okay, das ist gelogen, verdeutlicht aber was ich meine.

Irgendwann kommen Verlage möglicherweise auch auf die glorreiche Idee, von Facebook Geld für die Veröffentlichung zu verlangen. Aber auch Facebook hat die Spielregeln beinahe im Halbjahrestakt geändert. So waren Fanseiten z.B. früher deutlich sichtbarer. Es würde mich also nicht gerade überraschen wenn Facebook hier, nachdem alle Verlage an Board sind, noch einmal nachbessert.

Dennoch bin ich, trotz deutlicher Magenschmerzen, dem Stockholm-Syndrom verpflichtet. So fühle ich mich ein Stück weit in Geiselhaft genommen, sympathisiere aber mit dem sozialen Netzwerk weil es Probleme der Erreichbarkeit bestimmter Nutzergruppen löst. Verlage finden hier zumindest statt, was ich von vielen anderen Kanälen nicht behaupten möchte.

Bleibt nun abzuwarten welche Verlage hier mitspielen und wie diese dann ihre eigenen Ökosysteme schützen.

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Alles gratis! – JETZT Hacker werden!

Man sollte solche Magazine nicht mehr kaufen… Nicht weil mit deren Artikeln Gesetze gebrochen werden, sondern weil es Lockartikel sind, die in den meisten Fällen vieles mit sich bringen, nur nicht das erhoffte.

via Netzpolitik

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ICH BIN 1000!!! [ReBlog]

Beim durchstöbern alter eigens depublizierter Artikel bin ich auf altes Gedankengut gestoßen welches ich, nach einer kleinen Aktualisierung, erneut teilen möchte.

“ICH, BIN 1000!”
Bevor ich darauf näher eingehe, ein kurzer Exkurs: Wenn ich an einem Samstag Abend den Fernseher einschalte, weiß weder Thomas Gottschalk, noch sein Nachfolger, dass ich eingeschaltet habe, noch die GEZ und erst recht nicht die Öffentlich-Rechtlichen Medien.

Die Auswertung der Daten, die durch eine sog. Panelgruppe und deren Einschalten des gewählten Programms anfallen, wertet die “GFK” aus. Dazu sind aber bestimmte Geräte notwendig. Somit besteht die Panelgruppe aus ca. 1200 Haushalten und deren Bewohnern ergo ca. 3600 “auf kohlenstoff-basierenden Lebensformen”, welche sich hier durch “Bauer sucht Frau” berieseln lassen.

An dieser Stelle, ist es also vollkommen egal was “ich” schaue, denn meine Stimme zählt hier nicht. Das Fernsehprogramm scheint qualitativ abgenommen zu haben und trotzdem stimmen die Einschaltquoten.

Eigentlich wollte ich hier aber auf etwas anderes hinaus. Man kann einen Menschen bei allerlei Themen statistisch hoch rechnen. Wenn ich also, ungeachtet des evtl. Nutzens, mich mit dem Thema der „Bildbearbeitung“ beschäftige, kann ich davon ausgehen, dass dieses auch von einer Summe X anderer Menschen getan wird.

Soweit so gut… Aber was will er mir jetzt damit sagen?

Zum einen wollte ich mal mit dem Missverständnis aufräumen, dass wir unser Programm selber bestimmen und zum Zweiten: Jeder Mensch lässt sich in meinen Augen statistisch hoch rechnen. Wenn also ihr was tut, stehen die Chancen gut, dass auch Andere auf die Idee gekommen sind. Wenn ihr auf die Straße geht um für irgendwas einzustehen, tun das Andere auch (statistisch gesehen 😉 )

Es ist immer erst ein Leaker, ein Ägypter oder ein BitTorrent-Nutzer… Aber letztendlich beeinflussen sie Millionen andere.

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Sixt ist cool! …und beim CASTOR [keine Werbung]

Sixt ist in den vergangenen Jahren immer wieder durch virale Kampagnen aufgefallen. Meistens nehmen Sie dabei die Politik auf die Schippe, sowie auch beim jetzigen CASTOR-Transport bei dem Sixt sich unter gemogelt hat.

Ein Beispiel das ich sehr lustig fand ist auch die untere Anzeige, die vor einiger Zeit gelaufen ist.

via Meetinx und via Off the record

 

 

 

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Werbeblocker als Problem der Medien

Auf diesem Blog wurde früher Werbung angezeigt. Warum das so ist liegt auf der Hand. Ich wollte hier Geld verdienen. Der Grund warum ich von Anfang an darüber recht offen schreibe ist, dass ich das für vollkommen legitim halte. Der Aufwand etwas zu schreiben und zu veröffentlichen kostet Zeit und Geld. Mein Ansatz ist lediglich, die Kosten wieder heraus zu bekommen aber wenn es mehr ist, habe ich nichts dagegen.

Werbung wird von netzaffinen Menschen gern auch ignoriert. „Wir“ haben das gelernt geistig auszublenden. Aus der Historie ist das auch kein Wunder. Denn früher hat man auf allen-möglichen Seiten unseriöse Werbung aufgezwungen bekommen. Somit war Werbung böse….

Allerdings ist das Heute nicht mehr ganz so stark verbreitet. Auf den großen Portalen befindet sich Apple, Microsoft oder IBM-Werbung. Also Werbung die Menschen die vor einem PC oder MAC sitzen auch interessieren. Die lokalen Portale haben immer mehr Lokalwerbung hinterlegt und zeigen mir ebenfalls Werbung an, die mich interessieren könnte. Wenn ich ein Blog über einen Ort lese, weil ich dort wohne und mir dort z.B. ein Rabatt beim Kauf eines Autos angeboten wird, ist das doch für mich von Vorteil.

Also, Ihr lest ein Blog, seht dort Werbung die euch interessiert und klickt diese ggf. an. Ihr bekommt ein Produkt angeboten, der Betreiber der Webseite bekommt eine Teil des Gewinns und der Anbieter des Produkts evtl. einen neuen Kunden. Sind doch alle glücklich oder?

Die sog. Layer-Ads, also Werbung, die man wirklich wieder wegklicken muss, wird immer seltener und die erfolgreichen Werbeformen setzen sich durch. Diese setzen sich aber nur durch, weil die Menschen sich anfangen für relevante Werbung zu interessieren.

Ich stimme also mit dem Klonblog überein, dass das einmal ein Problem werden könnte. Die Menschen beginnen erst zu verstehen, dass Werbung vielleicht sehenswert und klickwertig sein kann.

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