Botanicalls – Twitternde Pflanzen

Nein, jetzt geht es mal nicht um Twitter. Jedenfalls nicht direkt. Um hier den Einstieg zu finden muss ich sagen, dass ich jede Pflanze verstehen könnte die sich weigert bei mir zu wohnen. Ja, man könnte sagen, ich habe alles – nur keinen grünen Daumen.

Nun habe ich etwas gefunden, was das Leben meiner Pflanzen verlängern könnte und durchaus ein wenig Technik und Internetleidenschaft mit sich bringt. Twitternder Pflanzen…

Die Idee, dass meine Haushaltsgeräte und Pflanzen eine Email, SMS oder Tweet schicken erscheint mir sinnvoll. Die Waschmaschine ist fertig und das Handy piept.

Twitter und Facebook

Twitter war als Statusdienst geplant, d.h. man soll eigentlich nur in 140 Zeichen sagen was man gerade tut. Das dieser Dienst sich als Chat weiterentwickelt hat ist nun aber sicher nicht mehr zu leugnen.

Da Statusmeldungen scheinbar immer beliebter werden, haben die sozialen Netzwerke nachgezogen und Ihre eigenen Statusmeldungen eingeführt. Wenn ich mich in meinen Netzwerken so umsehe, werden diese Statusmeldungen sogar genutzt womit ein änlicher Effekt entsteht wie bei Twitter.

Um nun noch mehr Menschen an sich zu binden hat Facebook nun Interesse an Twitter bekundet. 500.000$ soll Twitter wert sein und bei der starken Wachstumsrate könnte das im Augenblick noch ein Schnäppchen sein. Mein Eindruck war eigentlich bisher, dass sich Twitter und die Statusmeldungen von sozialen Netzwerke sich gegenseitig aufheben und die Nutzer nicht beides gleichzeitig nutzen. Würde man nun allerdings Twitter mit Facebook oder dem VZ-Netzwerk vernetzen, führt man diese Zielgruppen zusammen.

Ich bin auf eine Seite bei Twitter gestossen die scheinbar als eine Art Entwicklungslabor zu sehen ist. Hier findet man nicht nur eine Sammlung von Twitterclients sondern auch eine Verlinkung nach Facebook bzw. auf eine Anwendung für Twitter innerhalb von Facebook.Das erscheint logisch, denn natürlich müßte Twitter seine Funktionalität ebenfalls erweitern, so wie es z.B. Facebook in den letzten Jahren auch getan hat.

Mein Facebook-Account lag eigentlich immer brach. Ich bin dort angemeldet weil ich neugierig war. Nun aber, nachdem ich Twitter dort eingebunden habe, habe ich gemerkt warum Facebook auf in Deutschland immer beliebter wird. Man kann eine ganze Menge an weiteren Diensten einbinden. So kann man hier auch sehen, welche Songs man auf LastFM gehört hat, welche Youtubevideos interessant waren und vieles mehr. Gegenüber anderen sozialen Netzwerken ist das sicherlich ein Vorteil und schliesslich kann man selber entscheiden, was man von seiner digitalen Persönlichkeit preigibt und was nicht. Die Möglichkeit die von mir genutzen Dienste mit meinen Freunden, Bekannten oder Geschäftspartnern zu teilen, halte ich jedenfalls für sinnvoll.

Facebook liegt hier klar im Trend, denn Livestreaming ist schon lange nicht mehr nur ein Begriff für Livevideo sondern kommt immer mehr einer Darstellung aller Netzaktivietäten gleich. Für die einen ein Segen und für die anderen ein Fluch scheint ein weiterer Trend klar absehbar zu sein. Viele Menschen wollen mehr über sich Preis geben.

Bloggen, twittern oder podcasten?

Twitter, Twitter, Twitter! Man könnte meinen es würde nur noch um Twitter gehen. Was wird denn nach außen am meisten wahrgenommen?

Im direkten Vergleich findet Google-Trends für uns herraus mit was wir uns beschäftigen sollten könnten.

blog
1.00
twitter
0.01
podcast
0.07
blogs
0.11

In der Grafik geht ganz klar hervor, dass “Blog”, im Verlgeich der gesuchten und bewerteten Begriffe, am besten abschneidet. Auf die Frage, was man denn nun so ein seiner Freizeit macht, kann man also antworten: “Ich blogge”, und hat eine gute Chance darauf verstanden zu werden. Das liegt natürlich auch daran, dass es Blogs dementsprechend lange gibt und Sie Zeit hatten sich zu etablieren.

Wenn man also die Zeit als Faktor unbrücksichtigt lässt oder nur die “Wachstumsrate der Aufmerksamkeit” betrachtet findet man hier nun sehr schnell Twitter wieder.

Twitter hat im letzten Jahr einen gewaltigen Sprung gemacht, was natürlich auch daran liegt, dass ein beliebter amerikanischer Präsidentschaftskanidat getwittert hat.

Bleibt nun noch der dritte zu vergleichende Trend über. Das Podcasting. Podcasts wachsen natürlich auch jedes Jahr, nur weitaus langsamer als es Blogs oder Twitter tun. Natürlich hingt hier der Vergleich. Denn Twitter ist nur “ein” Dienst, eine Internetpräsents während Blogs und Podcasts auf eigenen Servern aufgesetzt werden können.

Nun wissen wir, wie sich diese Dienste und Blogs im Generellen sowie auch Podcasts entwickelt haben. Nur leider sagt das nichts darüber aus mit was wir uns jetzt beschäftigen sollten. Denn, wer Aufmerkeit möchte, wird es in der Blogosphäre schwer haben sofern er nicht ein Thema wählt welches besonders genug ist. Beim Podcasting hingegen ist es einfacher: Die richtige Idee, Aufmachung, Umsetzung und Regelmäßigkeit, und schon kann man auf den verschiedenen Portal in den Charts auftauchen.

An was man zumindest nicht vorbei marschieren sollte ist Twitter, weil Sie die Kommunikation zu Interessenten fördert. Desweiteren ist Twitter ein offener Chatkanal, voll mit Menschen die man sich selber aussuchen kann.

Update: Bloggen, Twittern sowie Podcasten braucht natürlich viel Zeit. Das das manchmal garnicht so einfach ist habe ich gerade noch beim Moneytoaster gelesen und muss ihm Recht geben.