Wie entspanne ich mich? Wie beruhige ich meinen Geist? – Die Meditation auf den Atem

Du hast einen anspruchsvollen Job, viel Stress und kommst nicht mehr zur Ruhe. Du wachst nachts auf, weil Du an die Arbeit denkst? Das kenne ich auch. Allerdings passiert mir das nur noch sehr selten. Der Grund ist, dass ich vor ein paar Jahren lernte, meinen Geist zu fokussieren. Das klingt hochtrabend, ist aber eigentlich nicht schwer.

Als ich mich damals daran machte, die negativen Auswirkungen meines stressigen Alltags zu entfliehen, stieß ich auf Meditation. Ich dachte hierbei an etwas mystisches oder esoterisches. Wenn Du auch glaubst, dass das gerade bei Dir nicht funktioniert, bist Du nicht allein. Ich hatte hier auch Zweifel. Da ich aber an einem Punkt war, an dem mir nichts anderes einfallen wollte, probierte ich es weiter. Es gibt sehr viele Meditationsmethoden, aber heute geht es zunächst darum, den Geist zu beruhigen und hierdurch dem Geist eine Pause vom Alltag zu verschaffen.

Such dir hierzu einen ruhigen Ort. Das kann dein Schlafzimmer sein, eine Wiese oder dein Auto… Völlig egal. Versuch nur möglichst ungestört zu sein. Du solltest  möglichst grade zu sitzen. Manche können das auch im liegen, aber die Gefahr, dass aus der Entspannung auch  Schlaf werden könnte, besteht. Das kann natürlich auch ein Ziel sein 😉 . Der Lotussitz, den man aus Filmen kennt, hilft zwar dabei in die richtige Stimmung zu kommen, ist aber eigentlich nicht notwendig.

Nun schließe die Augen. Versuch Dich einen Moment nur auf Deine Atmung zu konzentrieren. Fühle wie der Luftstrom an Deiner Nasenspitze vorbeizieht und wie sich Deine Lungen mit Luft füllen. Wiederhole das ein paar Atemzüge. Fang nun an lautlos zu zählen. Wenn Du einatmest “eins” wenn Du ausatmest “zwei, dann einatmen “drei” und ausatmen “vier” – bis “zehn”. Atem dabei ganz ruhig. Versuche Dich dabei nur auf die Zahlen oder die Atmung zu konzentrieren. Es wird gerade am Anfang, aber auch später noch oft passieren, dass Dir andere Gedanken in den Kopf kommen. Das ist völlig okay. Betrachte den Gedanken kurz und dann konzentriere Dich wieder auf die Zahlen oder den Atem.

Bei mir wirkt das folgendermaßen. Nach ein paar Minuten werden die Gedanken an andere Dinge weniger. Mein Körper entspannt sich. Der Puls geht runter. Nervosität, Stress und Ängste werden weniger. Ich habe das im Alltag verankert. Nicht immer und schon garnicht perfekt, aber schon so weit, dass es mir hilft.

Eine Antwort auf „Wie entspanne ich mich? Wie beruhige ich meinen Geist? – Die Meditation auf den Atem“

  1. Pingback: Wie organisiere ich meinen Tag? - Die Tagesplanung - DerBotschafter

Kommentar verfassen