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Hessenwahl und das Netz

Die Landtagswahl in Hessen ist nun mittlerweile vollzogen, die Auswertung in letzten Zügen und Roland Koch hat nun also in Zukunft das Zepter in der Hand. Wer genau Details zur Wahl möchte kann dieses hier oder hier nachlesen.

Interessant waren aber die Details um den Wahlkampf und die Berichterstattung zur Wahl. Thorsten Schäfer-Gümbel hat einen Twitter-Account und am gestrigen Tag hatte sich Herr Schäfer-Gümbel auch noch einem Videochat hingegeben.

Somit ist er, meiner Kenntnis nach, der erste deutsche Politiker der das Netz auf diese Weise nutzt. Man kann ja an Politikern Kritik nehmen, aber man muss auch die positiven Dinge sehen und darüber sprechen.

Ebenfalls überrascht hat mich die Tatsache, dass die öffentlich-rechtlichen in Ihrer Specials vor der Wahl öfter diese Netzmechanismen wie Twitter oder Youtube erwähnt und erklärt haben. Das besagte Twitter konnte man auch ebenso gut als alternative Nachrichtenquelle anstelle des Fernsehens nutzen. Denn hier liefen zumindest bei meinen Followern so einige Wahlnachrichten durch.

Es sieht in der Tat so aus, als wäre die Wahl ein großer Schritt in Richtung Internetökonomie. Wenn Politiker und die Fernsehanstalten anfangen das Internet als unterstützendes interaktives Medium anzusehen ist das jedenfalls positiv zu sehen. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung und auf die Bundestagswahl 2009 und was unserer Politiker mit „diesem Internet“ so alles tun werden.

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Sammeln von Informationen für Anfänger

“Der Weltraum ist verdammt gross. Du glaubst vielleicht, die Strasse
runter bis zur Drogerie ist eine ganz schöne Ecke, aber das ist einfach
ein Klacks dagegen.” Douglas Adams

Dieses Zitat stammt aus “Per Anhalter durch die Galaxis” und man kann wirklich sagen das Douglas Adams recht hat. Aber änliches trifft auch auf das Internet zu und somit auch auf die Informationsvielfalt. Wie findet man denn für einen selber relevante Informationen und, viel besser noch, wie konsumiert man die viele Information?

Sicherlich gibt es viele Wege nach Rom, aber dieser hier ist meiner. Ebenfalls folgen nun Informationen, die einige von euch im Schlaf beherrschen und andere nicht. Aber jeder Artikel sollte ohne Vorwissen zu konsumieren sein oder?

Das erste was wir brauchen ist ein “Feed-Reader”. Der Feed-Reader ist zumindest bei mir die Sammelstation für alle Information. Nachrichtenseiten, Blogs, Twitter, Foren und viele andere Informationsquellen geben RSS-Feeds aus. Die Feeds kann man in Feed-Readern abonnieren. Das hat den Vorteil, dass man z.B. neue Artikel automatisch angezeigt bekommt und nicht extra auf die einzelnen Seiten schauen muss helpful site.

Abonnieren kann man diese über das RSS-Symbol

Beim anklicken bekommt man eine entweder eine Auswahl an Feedreadern angezeigt oder muss den Link, der hinter dem Symbol steckt, in den Feedrader kopieren.

Es gibt viele Feed-Reader. Für Windows, MacOS und Linux. Aber ich benutze den webbasierten “Google Reader” und wie ihr sehen könnt habe ich schon ein paar RSS-Feeds gesammelt. Hier wird natürlich nur die Anzahl der noch zu lesenden Artikel angezeigt. Ich habe eine Kategorie “Netzartig” in der ich für mich die interessantesten Feeds aus 40 Blogs zusammenfasse. Diese lese ich in der Regel immer zuerst den hier sind größere Blogs abonniert. Nachrichtenportale der klassischen Medien habe ich extra kategorisiert, weil diese oft auch für mich uninteressante Informationen enthalten. Ein paar “Nicht-TOP10-Blogs”, die für mich interessante Informationen enthalten, haben bei mir ebenfalls eine Extra-Kategorie, denn hier gefunden Artikel sollten verlinkt werden damit auch die kleineren mal größer werden. Woher soll man sonst den Wirrwarr-Blog oder den Beilagen-Blog kennen?

Insgesamt habe ich ca. 200 Blogs abonniert- Sorry, ich war zu faul Sie zu zählen. Aber natürlich kann man nicht alle Artikel lesen. Ich gehe oft auch nur schnell die Kategorien durch und richte mich nach der Überschrift und durchfliege den Inhalt grob bevor ich entscheide, was ich “markiere”. Die markierten Artikel sind bei mir die besonders wichtigen und werden später genau gelesen. Grundsätzlich gilt:Erst einmal abonnieren, nicht kategorisieren und die nächsten 5 Artikel abwarten. Erst dann weiß man, ob das Blog was für einen ist oder nicht.

Wem die Verlinkungen aus den Artikeln nicht reichen, kann das Blog seiner Wahl auch bei der Google Blogsuche, Technorati (International), in meinem Blogroll in meiner (noch unvollständigen) Seitenleiste   suchen oder mal bei den Blogcharts vorbeischauen.

So habe ich relativ schnell wichtige Informationen nach verlangen konsumiert und immer bei mir, weil ich mobil ja ebenfalls auf den Google Reader zugreifen kann.

Nun, Blogs und Nachrichtenportale sind natürlich nicht alles. Viele Foren sowie Twitter, Twittersuche etc. bieten RSS-Feeds. So, bräuchte ich garnicht in Twitter gucken um zu wissen ob mir jemand geschrieben hat und auch neue Foreneinträge bekomme ich automatisch.

An dieser Stelle mache ich mal Schluss, denn das man RSS-Feeds auch umbiegen kann erkläre ich ein anderes mal.

3 Kommentare

Konsumzeit

Ein größeres Problem das bei der Markenbildung eines Blogs entsteht ist, unter anderem, dass man ja nur ein gewisses Pensum an Zeit hat. Man will ja nicht nur belangloses bloggen und wer nicht hauptberuflich bloggt muss nun also die Recherchezeit möglichst effizient einsetzen.

Beim nachdenken hierüber ist mir aufgefallen, dass ich viel weniger Fernsehen gucke als früher. Das widerum liegt zu 98% daran, dass ich das Konsumgut meiner Wahl nicht konsumieren kann wann ich will. Beispiel: Californication läuft Montag Abend auf RTL2. Mit meinem, sich verändernden Verhalten, liege ich quasi voll im Trend. Das war 2001 noch anders, aber mittlerweile gucken z.B. die Jugendlichen mehr in den Monitor.

Ich würde mich auch natürlich freuen wenn nun die Sender, die Sendungen online stellen würden – meinetwegen auch mit Werbung. Manche Sendungen sind zwar online, aber leider nicht die „Blockbuster“ oder sagen wir einfach „Sendungen die mir gefallen“. Hier wäre wünschenswert die Sendungen wenigstens für einen bestimmten Zeitraum online wieder zu finden. Obwohl wir davon, wie ich vermute aufgrund der Nachvollziehbarkeit der Zugriffszahlen, noch weit entfernt sind setzen die Fernsehsender immer mehr auf „Online“. Das ZDF hat die Mediathek, RTL findet sich auf einmal auf ITunes wieder und Prosieben hat ebenfalls ein stattliches Videoarchiv.

Dieses sind Indizien dafür, dass die Medienanstalten verstehen wie wichtig Video-on-demand, bzw. Videos online, ist . Denn die Konkurrenz schläft nicht. Und ich kann mir bei der neuen HD-Fähigkeit besseren Qualität auch gut vorstellen das Goolge das „Kino“-Angebot weiter ausarbeiten wird. Natürlich will man einen Spielfilm in anständiger Qualität vor dem Fernseher gucken, aber wenn es um die reine Information geht verzichte ich gern auf Qualität wenn ich das Video gucken kann wann ich will. Anbei noch die „neue“ Qualität bei Youtube – gefunden bei Insideonlinevideo.com:

Normal:

Besser:

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