Zum Inhalt springen →

Speicherbereich Beiträge

Werbeblocker als Problem der Medien

Auf diesem Blog wurde früher Werbung angezeigt. Warum das so ist liegt auf der Hand. Ich wollte hier Geld verdienen. Der Grund warum ich von Anfang an darüber recht offen schreibe ist, dass ich das für vollkommen legitim halte. Der Aufwand etwas zu schreiben und zu veröffentlichen kostet Zeit und Geld. Mein Ansatz ist lediglich, die Kosten wieder heraus zu bekommen aber wenn es mehr ist, habe ich nichts dagegen.

Werbung wird von netzaffinen Menschen gern auch ignoriert. „Wir“ haben das gelernt geistig auszublenden. Aus der Historie ist das auch kein Wunder. Denn früher hat man auf allen-möglichen Seiten unseriöse Werbung aufgezwungen bekommen. Somit war Werbung böse….

Allerdings ist das Heute nicht mehr ganz so stark verbreitet. Auf den großen Portalen befindet sich Apple, Microsoft oder IBM-Werbung. Also Werbung die Menschen die vor einem PC oder MAC sitzen auch interessieren. Die lokalen Portale haben immer mehr Lokalwerbung hinterlegt und zeigen mir ebenfalls Werbung an, die mich interessieren könnte. Wenn ich ein Blog über einen Ort lese, weil ich dort wohne und mir dort z.B. ein Rabatt beim Kauf eines Autos angeboten wird, ist das doch für mich von Vorteil.

Also, Ihr lest ein Blog, seht dort Werbung die euch interessiert und klickt diese ggf. an. Ihr bekommt ein Produkt angeboten, der Betreiber der Webseite bekommt eine Teil des Gewinns und der Anbieter des Produkts evtl. einen neuen Kunden. Sind doch alle glücklich oder?

Die sog. Layer-Ads, also Werbung, die man wirklich wieder wegklicken muss, wird immer seltener und die erfolgreichen Werbeformen setzen sich durch. Diese setzen sich aber nur durch, weil die Menschen sich anfangen für relevante Werbung zu interessieren.

Ich stimme also mit dem Klonblog überein, dass das einmal ein Problem werden könnte. Die Menschen beginnen erst zu verstehen, dass Werbung vielleicht sehenswert und klickwertig sein kann.

5 Kommentare

Bloggen, twittern oder podcasten?

Twitter, Twitter, Twitter! Man könnte meinen es würde nur noch um Twitter gehen. Was wird denn nach außen am meisten wahrgenommen?

Im direkten Vergleich findet Google-Trends für uns herraus mit was wir uns beschäftigen sollten könnten.

blog
1.00
twitter
0.01
podcast
0.07
blogs
0.11

In der Grafik geht ganz klar hervor, dass „Blog“, im Verlgeich der gesuchten und bewerteten Begriffe, am besten abschneidet. Auf die Frage, was man denn nun so ein seiner Freizeit macht, kann man also antworten: „Ich blogge“, und hat eine gute Chance darauf verstanden zu werden. Das liegt natürlich auch daran, dass es Blogs dementsprechend lange gibt und Sie Zeit hatten sich zu etablieren.

Wenn man also die Zeit als Faktor unbrücksichtigt lässt oder nur die „Wachstumsrate der Aufmerksamkeit“ betrachtet findet man hier nun sehr schnell Twitter wieder.

Twitter hat im letzten Jahr einen gewaltigen Sprung gemacht, was natürlich auch daran liegt, dass ein beliebter amerikanischer Präsidentschaftskanidat getwittert hat.

Bleibt nun noch der dritte zu vergleichende Trend über. Das Podcasting. Podcasts wachsen natürlich auch jedes Jahr, nur weitaus langsamer als es Blogs oder Twitter tun. Natürlich hingt hier der Vergleich. Denn Twitter ist nur „ein“ Dienst, eine Internetpräsents während Blogs und Podcasts auf eigenen Servern aufgesetzt werden können.

Nun wissen wir, wie sich diese Dienste und Blogs im Generellen sowie auch Podcasts entwickelt haben. Nur leider sagt das nichts darüber aus mit was wir uns jetzt beschäftigen sollten. Denn, wer Aufmerkeit möchte, wird es in der Blogosphäre schwer haben sofern er nicht ein Thema wählt welches besonders genug ist. Beim Podcasting hingegen ist es einfacher: Die richtige Idee, Aufmachung, Umsetzung und Regelmäßigkeit, und schon kann man auf den verschiedenen Portal in den Charts auftauchen.

An was man zumindest nicht vorbei marschieren sollte ist Twitter, weil Sie die Kommunikation zu Interessenten fördert. Desweiteren ist Twitter ein offener Chatkanal, voll mit Menschen die man sich selber aussuchen kann.

Update: Bloggen, Twittern sowie Podcasten braucht natürlich viel Zeit. Das das manchmal garnicht so einfach ist habe ich gerade noch beim Moneytoaster gelesen und muss ihm Recht geben.

Schreibe einen Kommentar

Hessenwahl und das Netz

Die Landtagswahl in Hessen ist nun mittlerweile vollzogen, die Auswertung in letzten Zügen und Roland Koch hat nun also in Zukunft das Zepter in der Hand. Wer genau Details zur Wahl möchte kann dieses hier oder hier nachlesen.

Interessant waren aber die Details um den Wahlkampf und die Berichterstattung zur Wahl. Thorsten Schäfer-Gümbel hat einen Twitter-Account und am gestrigen Tag hatte sich Herr Schäfer-Gümbel auch noch einem Videochat hingegeben.

Somit ist er, meiner Kenntnis nach, der erste deutsche Politiker der das Netz auf diese Weise nutzt. Man kann ja an Politikern Kritik nehmen, aber man muss auch die positiven Dinge sehen und darüber sprechen.

Ebenfalls überrascht hat mich die Tatsache, dass die öffentlich-rechtlichen in Ihrer Specials vor der Wahl öfter diese Netzmechanismen wie Twitter oder Youtube erwähnt und erklärt haben. Das besagte Twitter konnte man auch ebenso gut als alternative Nachrichtenquelle anstelle des Fernsehens nutzen. Denn hier liefen zumindest bei meinen Followern so einige Wahlnachrichten durch.

Es sieht in der Tat so aus, als wäre die Wahl ein großer Schritt in Richtung Internetökonomie. Wenn Politiker und die Fernsehanstalten anfangen das Internet als unterstützendes interaktives Medium anzusehen ist das jedenfalls positiv zu sehen. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung und auf die Bundestagswahl 2009 und was unserer Politiker mit „diesem Internet“ so alles tun werden.

Schreibe einen Kommentar
Mastodon