Die Menschheit verliert sich dieser Tage immer wieder. Zeit, sich darauf zu besinnen, dass wir alle diesen Planeten unser Zuhause nennen.
Es gibt Momente, die Musikgeschichte schreiben die hierzu gut passen. Als Chris Hadfield 2013 an Bord der ISS seine #Gitarre zückte und Space Oddity sang, war das mehr als eine Hommage an David Bowie. Es war eine Botschaft aus dem Nichts, gefilmt in Schwerelosigkeit, mit der blauen Erde als Kulisse. Doch der entscheidende Unterschied? Sein Major Tom kommt zurück.
https://www.youtube.com/watch?v=KaOC9danxNo&pp=ygUMc3BhY2Ugb2RkaXR5
Hadfield, selbst kurz vor der Rückkehr von seiner Mission, änderte Bowies düstere Ballade in eine Geschichte der Hoffnung. „Now it’s time to leave the capsule if you dare“ – plötzlich wird aus dem verlorenen Astronauten ein Held, der seinen Auftrag erfüllt.
„I’m coming home soon“ klingt wie ein Versprechen, das er nicht nur im Song, sondern auch im echten Leben einlöst. Bowie, sonst so streng mit seinen Werken, reagierte nur mit einem lakonichem „Hallo Spaceboy“auf Twitter. Vielleicht, weil er verstand: Hier traf Kunst auf Realität.
Das Video ging viral, nicht nur wegen der spektakulären Bilder, sondern, weil es uns auch zeigt, dass Dinge gut gehen können.




