Apple Watch, Headsets und ich als Michael Knight

Die Präsentation der Apple Watch war schon recht beeindruckend. Das, was Apple-Produkte von denen anderer Hersteller unterschied, war stets die Software. Oft waren das erste iPhone, der erste iPod und viele andere Produkte einfacher zu bedienen und durchdacht.

Auch die Bedienung der Apple Watch ist anders, als die der übrigen Hersteller. Wo doch alles nun „Touch“ ist, setzt Apple, neben dem Touchdisplay, auch auf ein Jog / Rädchen / Krone, dass das Display nicht blockiert.

Natürlich will ich eine! Das Problem, dass ich selbst mit mir habe – wozu? Zuhause ist ein Blick auf das Gerät einfach genug und im „Meeting“ gilt es als unhöflich ständig auf die Uhr zu gucken. Das Problem ist ähnlich meinem Problem mit Siri. Ich spreche täglich mit Ihr, werde in der Öffentlichkeit aber merkwürdig angeschaut. Neugierig würden mich die restlichen Teilnehmer eines Meetings angucken, nachdem ich sage: “ Hey Siri, verkürze das aktuelle Meeting um eine halbe Stunde und bestelle mir zwei Karten für „Guardians of the Galaxy“.

Die Probleme sind ähnlich, weil sie eben nicht damit zusammen hängen, dass man in der Öffentlichkeit dafür verurteilt wird. Mehr verstehen die Menschen nicht was man da tut, weil Siri, Smartwatches und im Übrigen auch Headsets, nicht im Alltag angekommen sind. Letzteres ist sogar auch Teil der Apple Watch. Man kann also, wie damals Dick Tracy und Michael Night, in seine Uhr reinquatschen. Ich vermute, dass ich diese lange lange lange nicht sehen werde.

Da heißt es wohl durchhalten und heimlich mit seiner digitalen Assistentin diskutieren.

iPhone 6 – Welche Größe ist die richtige?

Nun ist Weihnachten für Applefans, wie jedes Jahr, etwas früher. Das iPhone 6 ist seit dem 12.9. vorbestellbar. Einige von uns müssen wohl noch etwas auf das neue Spielzeug warten, denn in einigen Kanälen sind bestimmte Varianten bereits ausverkauft. Farben sind reine Geschmackssache. Die Größe auch, allerdings kann man sich etwas Inspiration holen.

War ich doch vor zwei Wochen noch der Meinung, ich wolle kein größeres iPhone, hat das Stockholm-Syndrom mittlerweile gute Arbeit geleistet. Mein iPhone 4s erscheint mir auf einmal sehr klein. Den Sprung, den allein schon das iPhone 6 (ohne Plus) macht, kann man auf der Seite iPhone6in3D ganz gut vergleichen.

Ich habe mir, beim Dealer meines Vertrauens, ein iPhone 6 in Silber geordert. Auf den Abbildungen wirkt es wirklich unglaublich dünn, aber ich glaube auch bei der Größe bereits Änderungen im Nutzungsverhalten hinnehmen zu müssen.

Was habt Ihr bestellt und warum? Oder wartet Ihr noch?

XBox One Dashboard

Ich bin bekennender Spieler und nenne derzeit eine PS3 mein eigen. Ich nutze diese aber nur für Spiele und gekaufte Bluerays. Die übrigen Funktionen für Fotos und Musik, leihen von Filmen etc. erledigt mein AppleTV2 und damit bin ich ebenfalls sehr zufrieden, weil er auch gleich die passende Symbiose zum dem Smartphone meiner Wahl herstellt.

Microsoft spiegelt im Moment eine Art Dinosaurier für mich wieder. Alt, schwerfällig und gilt mehr oder weniger als ausgestorben, begeistert aber noch den einen oder anderen Fan und Menschen die sich gern mit alten Dingen beschäftigen – soviel zur Beleidigung.

Nun muss man bei aktueller Entwicklung sagen, dass sich Windows8 nicht mehr wie eine völlige Katastrophe anfühlt. So finde ich das Konzept der Kacheln durchaus nett und hätte diese auch gern als Option auf meinen iPhone.

Was mich aber wirklich erstaunt ist das Gesamtkonzept der XBox One, die nicht nur auf Sprachbefehle reagiert, sondern auch mit der Kinect merkt wer vor Ihr sitzt und sich somit direkt auf den Nutzer einstellt.

Die Frage ist also tatsächlich, was Sony und Apple noch so in der Tasche haben. Denn wenn ich nun etwas in das Wohnzimmer kaufen wollte, wüsste ich nicht was ich nehme, da meine restlichen Geräte nichts mehr mit Windows zu tun haben.

Wie haltet Ihr das so?

Touch-ID von Apple – natürlich – geknackt!

Ja ja, das ging schnell. Aber eigentlich war das zu erwarten. Der CCC hat als erster, zumindest dokumentierter Fall, einen Finger mit Fingerabdruck nachgebaut, der von Apple´s Fingerabdrucksensor gelesen werden kann. Dennoch ist der Fingerabdruckscanner wesentlich sicherer als ein 4-stelliger Pincode – Nur um das nochmal gesagt zu haben.

Fingerabdrücke sind relativ einfach zu kopieren. Der Kollege, der sich Starbug nennt, musste etwas knobeln um Ihn so fein wie es benötigt wird, nachbauen zu können. Aber wie man sieht funktioniert es.

Warum die Telekom nicht mit der DSL-Drosselung durchkommen darf!

Wie die meisten mittlerweile mitbekommen haben, möchte die Telekom Volumenbegrenzungen in Ihren DSL-Tarifen einführen, was derzeit sehr viel Unruhe bei der Netzgemeinde verursacht. Nun hört man oft. „Wieso, ich muss doch den Tarif nicht buchen, außerdem reicht mir das bestimmt?“. Nein, wird es nicht! Mir und vielen anderen jedenfalls nicht. Und euch vielleicht auch nicht. Habt Ihr denn Videotelefonie, Filme online leihen oder ansehen etc. alles berücksichtigt? Woher wisst Ihr wieviele Transfervolumen Ihr in Zukuft brauchen werdet?

Wir müssen kämpfen. Denn wenn die Telekom damit durchkommt übernehmen es die übrigen Provider auch. Der Trend geht aber, selbst wenn die meisten noch unter den besagten Volumenen stehen, zu mehr Nutzung der Bandbreiten. Streamingdienste wie Watchever oder Spotify sind erst der Anfang. Das hemmt aber nicht nur uns Nutzer, sondern bremst viel mehr den Fortschritt der Netzdienste. Das ist nicht nur gefährlich, sondern verursacht wirtschaftlichen Schaden!

Die aktuellen DSL-Tarife zu kündigen macht aber keinen Sinn, weil es ja nur die neuen Tarife der Telekom betrifft. Das ist auch der Grund, warum dieses durch die Telekom nicht als Problem erkannt werden kann. Niemand wird nun seinen DSL-Anschluss kündigen aufgrund der Angst dann einen Tarif mit Drosselung nehmen zu müssen. Da die Telekom aber einen Erfolg oder Misserfolg genau an diesen Kündigen misst, wird dieses ein Erfolg für die Telekom werden. Andere Provider werden dieses darauf hin ebenfalls einführen. Also was können wir tun? Böse Briefe schreiben hilft, die Hotline anrufen (ist ja schliesslich kostenlos) und sich über die Pläne beschweren. Ich persönlich werde dem Brief noch etwas Würze verleihen.

Ich spiele mit dem Gedanken, meinen Telekom-Mobilefunkvertrag (known as T-Mobile) zu kündigen und in die Begründung „Netzunverständnis und eure künftigen DSL-Verträge“ zu schreiben. Der Vertrag ist mir eh zu teuer. Das ich Ende des Jahres ein neues iPhone brauchen werde kann ich mir ebenfalls gerade nicht vorstellen. Und selbst wenn – Man kann es sich auch direkt bei Apple kaufen 😉 .

 

 

 

MobileRSS – Sehr schneller Google Reader für den Mac

Einer der guten Vorsätze die ich mir auf die Fahne für 2013 gesetzt habe ist  ja, abgesehen von der Unterhaltungs-Sektion[POP] hier, wieder etwas mehr länger Geschriebenes[MEINUNG] zu veröffentlichen. Damit gibt es heute mal Software-Tipps.

Meine primäre Informationsflut ist ein Feedreader, der ja in Zeiten von sozialen Netzwerken immer mehr außer Mode kommt. Dennoch hat dieser den Vorteil, dass eben im Gegensatz zu Twitter, Facebook und Co. niemand für mich vorsortiert, denn ich hasse das! Ich benutze hierzu oft den Google Reader, weil man sich hier von jedem PC, Tablett oder Smartphone einloggen kann um seine Blogs zu lesen.

Am heimischen Mac allerdings, sowie auch auf dem iPad und iPhone möchte ich es etwas „komfortabler“ haben. Der allgemeine Tipp dazu war von Vielen immer „Reeder„, dass es für OSX und IOS gibt. Nachdem ich dieses nun mehrere Monate ausprobiert habe bin ich von der Performance der App mehr als enttäuscht. Es ist einfach viel viel zu langsam. Bis sich alle Feeds aktualisiert haben kann ich nicht nur einen Kaffee trinken gehen, sondern die Maschine auch noch entkalken und Neuen aufsetzen.

Ich ging also mal in den Mac-Appstore und schaute mich nach einer Alternative um und fand MobileRSS, welche eine meiner ersten Apps für mein iPhone war. Ich war damals begeistert, also gab ich der App eine Chance.

Auf den ersten Blick sieht es aus wie eine „Reeder“-Kopie. MobileRSS hat allerdings einen entscheidenden Vorteil. Es ist auch auf Macs, die noch eine Festplatte mit sich drehenden Teilen als primäres Speichermedium verwenden, sehr schnell. Kein Warten, einfach lesen, Die üblichen Vorteile, wie Artikel auf Facebook und Twitter posten sind natürlich dabei und so ist diese App, die um es noch einmal zu sagen, kostenlos ist, wirklich einen Blick wert!

 

EBooks und mein Leseverhalten – Umstieg auf den Paperwhite?

Bisher lese ich meine EBooks über iBooks – also den IOS-Apps für iPhone und iPad. Generell finde ich das schon sehr kompfortabel. In der Mittagspause 10 kleine Seiten auf dem iPhone lesen und Abends im Bett, dank Displaybeleuchtung im Dunkeln, auf dem iPad weiterlesen. Super! Mich stört das relativ hohe Gewicht vom iPad eigentlich nicht. Was mich allerdings deutlich stört ist die Untauglichkeit des iPads bei Sonnenlicht. Hier bietet Amazon mit dem Kindle eine Alternative. Zwar gibt es kein iBooks auf dem Kindle, aber es gibt ist eine Kindle-App für das iPad bzw. iPhone.

Wie ich auf Twitter von Michael erfahren habe soll der Sync des Lesestands zwischen IOS-App und Kindle aber funktionieren. Für das nächste Jahr plane ich wieder in ein sehr sonniges Land zu reisen. Da ich meine neuen Bücher nun ausschliesslich digital bei Apple gekauft habe, würde ich also nun mal Amazon ausprobieren und mir den Kindle Paperwhite zusammensparen und/oder schenken lassen 😉 . Dieser hat gegenüber dem Kindle noch eine Displaybeleuchtung welche, wie die beim iPad, nachts hilfreich ist – allerdings eine höhere Akkulaufzeit aufweißt.

Da ich das aber ja noch nicht besitze, überlasse ich die vernünfte Review mal dem guten Jean Claude, dessen Video Ihr hier seht und dessen Artikel hier verlinkt wird sobald er fertig ist 😉 .

via ifrick

iPhone5 – Event heute um 19.00 Uhr – Liveticker

Das heute Abend um 19.00 Uhr vermutlich das neue iPhone vorgestellt wird hat sich mittlerweile herum gesprochen. Ich werde hier zwar aus Gründen der Neugier versuchen einen Liveticker zu machen, allerdings wird dieses nur Spielerei sein. Maximal gibt es hier meine Sicht der Dinge, direkt hier unter dem Artikel. Und auch wenn es seinerseits auch der erste Liveticker ist möchte ich, statt meinem eigenen, den Liveticker von iFrick emfehlen. Er wird dieses vermutlich um einiges vollständiger aufarbeiten als ich. Diesen könnt Ihr auf:

live.ifrick.ch

finden. Das Blog ist ebenfalls ausdrücklich zu empfehlen.

Blutzuckermessgerät für iPhone und iPod

Smartphones werden ja immer mehr für alles mögliche benutzt. Egal ob Fernbedienung oder Wasserwaage, für alles gibt es Apps. Sie sind Alleskönner und sollen mehr und mehr können. Auch wenn die zuvor genannten Beispiele keine guten waren, so trifft das für das folgende Produkt nicht zu, denn das von dem amerikanschen Hersteller iBGStar auf den Markt gebrachte Bluckzuckermessgerät für iPhone und iPod touch, ist von der amerikanischen FDA (Food and Drug Administration) zugelassen.

Das ganze besteht im Wesentlichen aus einem Stück Hardware, dem Glukose-Monitor, der auf Ihrem iPhone oder iPod touch über den 30-poligen Dock-Anschluss angeschlossen wird und die Diabetes Manager App iBGStar, die kostenlos über den Appstore herunter geladen werden kann. Der Blutzuckermessstreifen wird einfach in den Glukosemonitor geschoben, der wiederum am Dockconnector des iPhones steckt und dort wie eine Verlängerung des iPho Nach Angaben des Herstellers werden hier nur noch 0,5 Mikroliter Blut auf dem Teststreifen benötigt. Danach wird die App gestartet. Die Durchschnittliche Auswertungsdauer soll bei ca. 6 Sekunden liegen und die Daten werden automatisch synchronisiert. Entsprechende Aufzeichnungen und Analysen stehen im Anschluss zur Verfügung. Der interne Speicher reicht für 300 Messwerte, außerdem sollen die Werte auf den Speicher im iPhone und iPod touch übertragbar sein was das evtl. entstehende Platzproblem löst.

Natürlich sollte man darauf achten, dass das iPhone ausreichend geladen ist da die Wahrscheinlichkeit, dass der Akku über den Tag leer ist, höher ist als bei einem herkömmlichen Blutzuckermessgerät. Dem Hersteller ist ansonsten ein Mindestmaß an Vertrauen entgegen zu bringen, da IBGStar auch herkömmliche Geräte zur Blutzuckermessung anbietet.

In Deutschlands ist der Kauf des Geräts vermutlich über den IBG-Star-Shop am einfachsten. Es ist mit dem 2., 3. und 4. Generation des iPod Touch sowie dem iPhone 3G, 3GS, 4 und 4S kompatibel. Das Gerät kostet 59,90€ zzgl. Versandkosten.

Die Pebble ist ausverkauft

Dieser Artikel war eigentlich für ein anderes Projekt. Da die Betreiber dieses aber einstellen poste ich das ganze dann lieber hier:

Das junge Unternehmen Pebble Technology hat eine Uhr, welche sich durch Spenden auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanzieren sollte, konzipiert. Unternehmen müssen für ihre Projekte, die bei Kickstarter veröffentlicht werden angeben, wie viel Geld sie für die Produktion benötigen. Anschließend bekommen Unterstützer des Projekte diverse Sonderleistungen oder besondere Preise für die daraus entstehenden Produkte.

Pebble Technology hatte zunächst lediglich 100.000 Dollar als Startkapital angestrebtfür ihre Armbanduhr Pebble veranschlagt. Die Pebble ist wasserdicht, und hat ein aus E-Ink-Readern wie dem Kindle bekanntes E-Ink-Display, dass sehr wenig Strom verbraucht und somit lange Akku-Laufzeiten und dabei sehr detailierte Grafiken in Schwarz/weis ermöglicht. Durch Bluetooth 4.0 wird eine Verbindung zum iPhone oder Android-Smartphone hergestellt, um diverse Informationen angezeigt zu bekommen. Anrufer, Emails oder SMS? Alles kein Problem für die Pebble. Das sie damit einen Nerv bei einigen Anwendern von Smartphones bzw. iPhones getroffen haben hat sie allerdings stark überrascht, denn nun haben sie sagenhafte 10.000.000$ an Spenden eingesammelt. Statt den erwarteten 1000 Stück werden nun 15.000 Pebbles pro Woche produziert werden müssen.Bei jeder Spende ab 99 Dollar gibt es eine Uhr, die später für 150 Dollar verkauft wird. Reguläre Käufer werden müssen aber noch ein wenig länger auf die Uhr warten müssen, weil die Auslieferung Anfang September so nicht mehr machbar, und die erste Charge von 85.000 Uhren restlos ausverkauft ist.

iPod Nano im Herbst im neuen Design mit Homebutton?

Dieses Gerücht ist ebenfalls schon ein paar Wochen alt, ebenso wie das meiste von diesem Artikel. Da der Artikel allerdings die nächsten Wochen auf dem anderen Blog nicht überleben wird möchte ich meine Gedanken zumindest an dieser Stelle heruntergeschrieben wissen.

Der iPod Nano erfreut sich immernoch großer Beliebtheit. Zwar ist das iPod-Segment, oder sagen wir lieber das Segment der MP3-Player, jedes Jahr aufgrund der starken Präsenz der Smartphones sinkend, allerdings ist der iPod Nano noch nicht aus Apples Produktportfolio weg zu denken.

Nun kommen erste Gerüchte auf, Apple würde das Design des iPod Nano verändern. Wieder größer, wie der iPod nano der 4./5. Generation und mit einem Homebutton versehend. Wie es aussehen könnte zeigt ein Mockup von Taiyo Fujii.

Allerdings haben einige Apple-Fans aus dem bisherigen iPod Nano eine Uhr gemacht, in dem sie auf Armbändern zurück gegriffen haben, mit denen man den iPod Nano als Armband-Uhr benutzen kann.

Eben diesen Fans hat Apple sogar noch weitere „Uhrendesigns“ spendiert. Viele Nutzer hatten sich hier in der Zukunft auf einen netzwerkfähigen iPod Nano gefreut um eine evtl. eine Verbindung zum iPhone aufbauen zu können. Da Apple bisher eine solche Funktionalität nicht bietet, wurden von verschieden Projekten entwickelte iPhone-kompatible Uhren, wie z.B. die Pebble und die i´m Watch designed.

Diese Zielgruppe, die natürlich nur einen Bruchteil der Nutzer ausmacht, würde Apple verlieren. Da der Größenfaktor des aktuellen iPod Nano diesen auch für Sportler interessant macht, wäre eine Vergrößerung für diese Zielgruppe ebenfalls etwas unpraktisch. Für die Veränderung spricht allerdings, dass die Handhabung des Touch Displays des aktuellen iPod Nano etwas „fummelig“ ist.

Du bist touchable

Disney Research in Pittsburg hat die Technologie des kapazitiven Displays, wie wir es z.B. vom iPhone kennen, weiter entwickelt. Dadurch ist es den Forschern möglich auch andere leitende Oberflächen durch anfassen in Steuerelelemente zu wandeln. „Touché“ eine neue „Swept Frequency Capacitive Sensing Technique“, kann aber nicht nur einen einzelnen Fingerdruck messen, sondern auch komplexe Konfigurationen der menschlichen Hände und des übrigen Körpers.

Eine Technologie die es erlaubt durch verschiedene Bewegungen bzw. Hautkontakte Elektronik zu steuern kann durch aus sinnvoll sein. Das loslassen vom Lenkrad z.B. könnte sanftes abbremsen auslösen oder solange jemand in einem Gewässer steht einen Stromkreis unterbrechen.

via make

Apple räumt den Fernsehmarkt auf

 

Wie ich hier schon einmal äußerte, hätte ich gern, dass Apple mal eben den Fernsehmarkt revolutioniert. Klingt größenwahnsinnig und unwahrscheinlich. Das hätte man allerdings vor 5 Jahren auch vor dem Versuch gesagt, die Musikindustrie von Links auf Rechts zu drehen. Mittlerweile sind es nicht mehr die „normalen“ Charts, die bei z.B. „the voice of germany“ referenziert werden, sondern die iTunes-Charts. Auch mit Kopierschutz müssen wir uns nicht mehr so stark auseinander setzen. Bei aller Kritik, dass hat Apple gerissen.

Nun baut Apple angeblich einen Fernseher, in dem auch gleich die Sprachsteuerung Siri eingebaut sein soll. Und da Apple wieder mit dem Feature-heraus-streich-Stift durch verschiedene Fremdanbieter-Apps im Appstore geht, dürfen wir uns wohl auch auf eine noch bessere Remote-App freuen.

Das war für Apple jetzt Stein des Anstoßes. equinux wurde gezwungen, die Funktion aus der App zu entfernen, wenn sie nicht aus dem App Store fliegen soll

Ich hoffe, dass auch mein AppleTV2 noch einmal ein wenig aufgebohrt wird. Da dieser aber kein Mikrofon an Board hat, ist es unwahrscheinlich, dass Siri hier nachgerüstet wird. Bestenfalls kann ich den AppleTV2 über Siri auf dem iPhone ansprechen, was natürlich auch schon cool wäre.

Die große Frage ist, was passiert mit den Inhalten? Ein Traum wäre wenn Apple genügend in der Hand hätte, um einen allumfassenden Video on Demand-Service anzubieten. Mit „Gucken Sie Ihre Sendung wann Sie wollen“ wirbt z.B. Maxdome schon länger. Nur, vernünftig machen die das nicht. Ich befürchte allerdings, dass Apple hier nicht viel ändert. Vielleicht kann man dann aber zumindest hoffen, dass die Fernsehindustrie aufwacht – wie seiner Zeit die Mobilfunkindustrie.

via Giga

Oh, iMessage für den Mac!

Na das ist ja nett, Apple spendiert uns eine Beta-Test-App Messages – die iMessage-App für den Mac.

Damit fängt iMessage an rund zu werden. Schon jetzt versucht jedes iPhone mit aktueller Software eine SMS als kostenlose iMessage zu versenden. Diese läuft dann nicht über euren Mobilfunkanbieter, sondern Apple. Das funktioniert sehr gut, obwohl es gerade mit einigen Details noch Probleme gibt. Z.B. kann man iMessage entweder über die Mobilfunknummer oder die Emailadresse aktivieren. Schreibt man jetzt z.B. an die Handynummer, werden die Nachrichten sehr wahrscheinlich nicht in der Mac-App auftauchen. Nimmt man die Emailadresse wird es vermutlich gehen. Mit diesem Problem hat schon Facetime zu kämpfen, dass nicht so richtig auf allen Geräte klingeln mag. Aber genaueres gibt es nach einem Test von mir 😉

Die Apokalypse kann kommen – es gibt bald einen Geigerzähler für das iPhone

Bisher zwar nur für Android, aber René meint, es gäbe bald eine iPhone-Version.

Wenn ich böse wäre, würde ich nun Abhängigkeiten zwischen dieser Meldung und Smartphone-Verkäufen in Russland und Japan herstellen. Aber im Ernst, da rüber macht man doch keine Witze… 😉

via Nerdcore

Internetdienste verknüpfen? Hier ist die Lösung „ifthenthat“

Ich nutze viele Internetdienste über „die Cloud“ wie es die größeren Firmen nennen. Aufgabenplaner, Notizen, soziale Netzwerke und viele viele viele zum lesen. Nun kann es sein, dass man gern Dinge, die man in einem Dienst hat, mit einem anderen vernetzen möchte. Hierfür gibt es nun eine schlanke elegante Lösung. Sie nennt sich „ifttt“ (if this then that – Übersetzt:“Wenn dieses dann jenes“).

Man kann Kanäle einrichten, was einfach nur dem hinterlegen der Zugangsdaten für die einzelnen Dienste enspricht. Ist dieses erledigt kann man sich die Vernetzung der einzelnen Dienste einfach „zusammenklicken“.

Wenn dieses erledigt ist, kann man sich entweder vieler Beispiel-„Rezepte“ bedienen, oder sich selber eine Aufgabe erstellen. Hier nur ein paar Beispiele:

  • Sichern von Facebook-Posts und Fotos zu Evernote
  • Benachrichtigung auf das iPhone wenn es kälter wird
  • Poste „Guten Rutsch euch allen“ am 31.12. um 23.55
  • Poste deine Updates bei Twitter zu Facebook

…und viele viele viele andere Dinge.

Ich z.B. nutze „Evernote“, welches eigentlich wie gesagt gut zum notieren ist, auch zum lesen. Also gehen viele Informationen automatsch zu Evernote. aber die Möglichkeiten sind vielfältig.

Wer es nutzt kann mir ja seinen Lieblings-Task mal in die Kommentare schreiben.

Siri steuert den Mac

Ein kleiner Vorgeschmack dessen, was Siri, oder sagen wir „die Spracherkennung“ des iPhones, in Zukunft für uns bereit hält. Hier lassen sich mit dem iPhone Macs, welche im selben Netzwerk vorhanden sind, steuern

Es gibt noch keine APIs welche Siri mit Apps von Drittanbietern verbinden, deswegen hat sich der Entwickler einer App bedient welche man vorher starten muss. Diese wird dann einfach mit der Diktierfunktion befüttert und leitet die Befehle an ein, auf dem Mac laufendes, Programm weiter.

Das ist zwar noch nicht so wie man es gern hätte, aber immerhin ein Notbehelf…

BlackBerry Curve 8520: Das Schaf im Wolfspelz

Hallo geehrte Blogleser!
Mein Name ist Viktor und ich möchte mich vorweg bei Sebastian bedanken, der es mir ermöglicht hat hier meinen Bericht über das BlackBerry Curve 8520 zu veröffentlichen.

Vor Beginn des Testberichtes einige Dinge vorweg: Ich bin ein vorbelasteter Smartphone Nutzer, dennoch habe ich das BlackBerry Curve 8520 objektiv betrachtet und getestet. Das Gerät liegt mit ca. 150 Euro nicht in meiner üblichen Preisklasse, aber günstig muss ja nicht gleich schlecht sein. Von Vodafone wurden drei Testgeräte (zwei schwarze und ein weißes) in Verbindung jeweils mit einer CallYa Karte zur Verfügung gestellt. Mein Bericht bezieht sich auf eines dieser getesteten Geräte, welches über die aktuelle Firmware verfügt als auch über den aktuellen Stand der Applikationen.

Das Gerät ist soweit vernünftig verarbeitet und liegt daher auch gut in der Hand. Jedoch macht optisch nur das kleine Schwarze etwas her, das weiße BlackBerry wirkt zwar auf Fotos wesentlich edler, jedoch sieht die Realität anders aus: Es wirkt eher wie ein Outdoor Handy und verfügt über unregelmäßige Spaltenmaßen. Das BlackBerry Curve 8520 besteht komplett aus Kunststoff, dies fühlt sich in der Hand jedoch sehr gut an. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase erreicht man trotzt der recht kleinen Tasten der QWUERTZ Tastatur eine recht hohe Tippgeschwindigkeit. Allerdings muss man bei Satzzeichen eine zusätzliche Taste drücken, dies bremst den Nutzer beim Schreiben aus. Dazu kommt es auch, wenn man Wörter mit Umlauten schreiben möchte, denn dies ist nur über die Rechtschreibkorrektur möglich.

Einer der Gründe die mich bisher von dem Kauf eines iPhones abgehalten hat ist der Startbildschirm. Das BlackBerry ermöglicht dem Nutzer eine individuelle Anpassung des Startbildschirms, so erhält man eine schnelle Übersicht über die aktuellen Nachrichten, E-Mails, Termine und Anrufe in Abwesenheit.

Das fast absolute Highlight vom Gerät ist der Nachrichten Eingang, hier landen alle Nachrichten aus Twitter, E-Mail, WhatsApp usw. Leider landet dort meistens nur eine Benachrichtigung, dass etwas Neues angekommen ist, aber nicht der Inhalt. Daher ist dies nur fast ein Highlight, dies liegt aber eher an den Applikationen als an dem BlackBerry. Zum Glück öffnet sich nach der Auswahl der Nachricht die entsprechende Applikation mit der Nachricht. Leider gibt es auch für SMS und MMS eine separate Applikation, das Konzept eines zentralen Nachrichteneingangs wurde von RIM anscheinend nicht konsequent genug verfolgt.

BlackBerry Geräte wurden bis jetzt für gewerbliche Zwecke entwickelt und hauptsächlich in Unternehmen eingesetzt. Wenn man nach dem aktuellen Werbespot von Vodafone geht, ist die Zielgruppe vom dem Curve 8520 die jungen CallYa Kunden. Daher beschreibe ich kurz eine Problematik die mit diesem Gerät auftritt, ohne diese zu bewerten:
Ich nutze für den E-Mail Verkehr einen Exchange Server, in dessen Posteingang sind mehrere Unterordner eingerichtet in die der Server durch Filter die E-Mails nach dessen Eingang einsortiert. Leider kommen auf dem BlackBerry nur die E-Mails aus dem Posteingang an, und keine aus den Unterordnern, desweiteren werden weder die Kontakte noch der Kalender synchronisiert.

Kommen wir zum dem, was die meisten sicherlich wissen wollen: Die BlackBerry App World, also der App Store.
Zum Angebot kann ich ehrlich gesagt kaum etwas schreibe, da scheitere ich schon an der Navigation. Wenn man z.B. eine Kategorie aufruft werden einem 25 Angebote angezeigt, scrollt man jetzt nach unten werden weitere App-Angebote geladen, leider springt man in der Navigation jedoch zum ersten Angebot zurück. Man muss also die 25 Ersten nochmal bis nach unten durchscrollen bevor man die weiteren 25 angezeigt bekommt. Ab 75 wird es dann extrem nervig, man bedenke die Software ist auf dem neusten Stand.

Akkulaufzeiten bzw. Stand-By Zeit wurden bei Mobiltelefonen schon immer in Stunden angegeben, dass macht bei BlackBerry Curve 8520 auch wirklich Sinn. Die Testgeräte sind neu und haben mittlerweile schon mehrere Ladezyklen hinter sich. Wenn man jedoch die Datenverbindung aktiviert hat, was bei einem Smartphone nun mal üblich ist, dann hält der Akku im besten Fall 14 Stunden, ohne dass auch nur eine Sekunde telefoniert wurde.

Es gibt noch weitere wesentliche Probleme mit dem BlackBerry: z.B. ist es von Werk aus mit einer Karten Applikation ausgestatte, besitzt jedoch aber kein GPS Modul. Der Browser ist nicht zu gebrauchen, sowohl in der Darstellung der WebSeiten, als auch dessen Navigation. Bereits an dieser Stelle sieht es für den BlackBerry Curve 8520 überhaupt nicht gut aus, aber der Kracher kommt erst noch:
So konnte ich zwar jemanden anrufen, jedoch nicht angerufen werden. Bei einem eingehenden Anruf meldete sich immer sofort die Mailbox. Dieses Phänomen hat zwei, der drei Testgeräte betroffen. Nach ein paar Telefonaten mit der Vodafone Hotline und diversen Lösungsvorschlägen derer Mitarbeiter wurden schließlich bei allen Geräten die Mailbox deaktiviert. Dieses Vorgehen hat das Problem jedoch nicht beseitigt, statt der Mailbox bekam der Anrufer nun die Ansage, dass der Gesprächspartner nicht erreichbar ist.

Nun schauten wir uns die individuellen Konfigurationen der einzelnen Geräte genauer an: Beim ersten Blackberry waren mehrere Datendienste aktiv, beim zweiten nur Facebook und beim dritten Gerät, welches als einziges erreichbar war, waren keine Datendienste aktiv.

Beim zweiten Gerät wurden daraufhin zu Testzwecken alle Datenverbindungen abgeschaltet und somit konnte es plötzlich wieder angerufen werden. Beim ersten Gerät wurden nun die Datendienste und Applikationen einzeln abgeschaltet und nachdem alle (außer E-Mail)deaktiviert waren, war auch dieses Gerät wieder telefonisch erreichbar. Zu diesem Zeitpunkt hatte das erste BlackBerry eine aktive WLAN und EDGE Verbindung, das zweite Geräte nur eine EDGE Verbindung.

Mit diesen Informationen habe ich mich erneut an die Vodafone Hotline gewendet. Der Vodafone Mittarbeiter hat nach Rücksprache mit der Technik eine Erstaunliche Antwort auf die Problematik gegeben: „Es liegt am Gerät und Vodafone kann da nichts machen.“

Spätesten an dieser Stelle ist das BlackBerry Curve 8520 als Smartphone ungeeignet und für ein „normales“ Mobiltelefon gibt es bessere Geräte.

Hier noch ein Foto vom BlackBerry, welches mit dem gleichen Modell aufgenommen wurde.