3D – Der neue Hype…

… ist einer oder keiner? Bzw. Kommt 3D nun oder nicht?

Der neue Fernseher kann 3D. “Fein, ich hab noch ein paar alte rot/grün-Brillen im Schrank”, dachte ich. Aber gute Freunde und Verkäufer meines Vertrauens sollten mich aufklären.

Die alten Rot/grün-Brillen kann man wegwerfen, denn für die neuen Modelle braucht man durch Strom betriebene Brillen, die abwechselnd erst das rechte und dann das linke Brillenglas verdunkeln. Das passiert, wie ich vermute, mit einer Frequenz von 300Hz pro Auge, da der Fernseher 600Hz in 2D macht. Hier darf man mich gern korrigieren, aber subjektiv flimmert hier jedenfalls nichts, außer der Außenwelt. Merkwürdiger Weise stelle ich hin und wieder fest, dass der Himmel draußen flimmert sofern es draußen hell ist.

Nun benötigen wir aber erst mal 3D-Material. Der Fernseher ( ja, der ausführliche Bericht kommt noch) kann ein 2D-Bild in ein 3D-Bild wandeln, Zumindest gibt es eine Einstellung dafür, nur so richtig überzeugen kann mich das nicht. Ich muss allerdings sagen, dass das Bild nach dem wandeln durch die Brille etwas besser oder schärfer wirkt. Ob mir hier die leicht verdunkelte Brille einen Streich spielt kann ich nicht sagen, aber ich werde das noch genauer testen müssen.

Nun haben wir einen 3D-Film und 3D-Spiele, welche beide über die Playstation3 dargestellt werden. Der Test-Film, natürlich Avatar, hilft dem Fernseher dabei mir Glückshormone auf die Netzhaut zu träufeln. Das wichtigste finde ich hier, dass man nicht überfordert wird. Der 3D-Effekte beschränkt sich oft auf Tiefe und nur hin und wieder fliegt mir irgendwas direkt ins Gesicht. Aber nun kommt die Szene, in denen diese kleinen Pusteblumen-artigen Dinger den Hauptcharakter umhüllen – und ich bin weg. … Nun muss man natürlich sagen, dass Avatar ja auch von mit zwei Linsen gedreht worden ist, in wie fern die ganzen nachbearbeiteten Filme mithalten können, kann ich, mangels genügend Filmen noch nicht sagen.

Nun hab ich im PS3-Store noch zwei Spiele entdeckt. Zum einen “Motorstorm 3D-Rift” und “Super Stardust HD”

httpv://www.youtube.com/watch?v=pYql98tL-t4&feature=related

Erst wollte ich es gar nicht kaufen, nur gab es eine Probeversion welche man in 3D testen konnte. Nachdem die 3D-Brille sich dann eingeschaltet hatte war ich dann innerhalb von Minuten süchtig. Asteroiden fliegen einem um die Ohren, “Verdammt nicht gesehen”, und die Überreste meines Raumschiffes verteilen sich in meinem Wohnzimmer.

Auch Motorstorm ist mit seinen 12€ recht günstig gewesen. Der 3D-Eindruck den man auf seinem Motorrad gewinnt, wenn der Abgrund neben einem dreidimensional ist, ist schon recht beeindruckend.

NICHT NUR EIN HYPE!

Diese neue 3D-Welle ist für mich, nachdem was ich gesehen habe, kein einfacher Hype. Ganz im Gegenteil. Ich möchte nicht mehr anders spielen. Beim Fernsehen bin ich noch unentschlossen, allerdings nicht, weil mich die Technologie nicht überzeugen würde, sondern weil es bei einem gemütlichen Abend schon merkwürdig ist eine Brille zu tragen. Allerdings ist die Technik so weit der Technik im Kino voraus, dass ich den Kinoabend durch einen 3D-Abend bei mir Zuhause tauschen könnte.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich vor dem Kauf auch 3D-Geräte anzuschauen. Wer das tut wird vielleicht beim ersten Mal auch Kopfschmerzen bekommen oder hinterher etwas verwirrt sein. Dazu kann ich nur sagen, dass diese Dinge nachdem ich einmal länger geguckte habe, verschwunden sind. Ich persönlich erkläre es mir so, dass mein Verstand weiß, dass auf die Fernseher kein 3D-Bild sein kann und sich deswegen wehrt. Nachdem ich mich darauf eingelassen habe, konnte ich außer eine starken 3D-Content-Konsumsucht, keine weiteren Nebenwirkungen feststellen.



Back to the Root – Rendering!!!

Früher habe ich sehr viel Zeit aufgewendet um möglichst realistisch aussehende Bilder mit dem Computer zu erstellen. Hierzu verwendet man CGI-Programme, also Programme in denen man dreidimensonal Objekte erschaffen kann. Dieses passiert natürlich nur “virtuell”. Das Motiv oder Objekt sieht dann in den Programmen aus wie eine Art Drahtgeflecht, die man anschliessend mit einer Textur(einem beliebigen Bild) und Materialeigenschaften versieht.

Wenn man das lang genug macht, gut ist und entsprechend Zeit hat, können Filme entstehen wie “Ice-Age”, “Toystory” etc. Ich kannte viele Programme, aber “Maxon Cinema 4D” hatte mich am meisten geprägt. Durch einen Freund hatte ich die Möglichkeit mit C4D zu arbeiten. 2001 hörte ich auf mit dem “Rendering” und konzentrierte mich auf andere Dinge. Seit 2006 verlangt es mich wieder hier kreativ etwas zu machen. Leider habe ich zu der alten Lizenz keinen Zugang mehr, so dass ich mir eine Alternative überlegen muss.

Maxon Cinema 4D zu kaufen kommt für mich nicht mehr in Frage, weil es schlicht zu teuer ist um sich “nicht hauptberuflich” damit zu befassen, weswegen ich bei diversen Ebay-Auktionen versucht habe eine “alte” Lizens zu ersteigern. Auch hier hatte ich kein Glück.

Seit einigen Woche besitz aber nun einen Imac und weil ich nun zumindest einiges mehr an Prozessor mit dieser Maschine zur verfügung habe als Vorher, ist das für ein weiterer Grund mich damit zu beschäftigen.

Also kam ich bei “Blender” an – einem Open Source Projekt. Blender ist komplett kostenlos und fast so umfangreich, was Funktionen angeht, wie Cinema 4D. Das Problem mit Blender ist nur, dass es keiner bedienen kann dass es ungewöhnlich in der Bedienung ist und man eine sehr lange Einarbeitungsphase hat.

Somit suchte ich weiter… und kam schliesslich bei Cheeta 3D an. Sieht aus wie Cinema 4D, ist einfach wie Cinema 4D und kostet einen Bruchteil von Cinema 4D…? Das kann nicht sein, dachte ich mir und schaute es mir genauer an. Auf den zweiten Blick fehlen viele Funktionen, mit deren Details ich euch nicht langweilen mag, aber die Basis ist so leicht verständlich, dass ich mit dem Gedanken spiele dem Programm eine Chance zu geben. Des Weiteren wird es weiter entwickelt und es ist wahrscheinlich, dass die mir fehlenden Funktionen irgendwann nachgelegt werden.

Ich war nie Profi und werde es auch nicht mehr… Aber ich werde mir die Demo einmal herunterladen und sehen wie weit ich komme.