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Kategorie: Tech

Blogs! Blogs! Blogs?

Ich hatte das Medium ja bereits etwas anstauben lassen. Gerade mit der Twitter-Debatte stellt sich aber wieder die Frage, was eigentlich von einem Account bleibt, wenn der Dienst dem Tode nahe ist.

Möchte man die kurzen Status-Updates von einem selbst auch behalten oder sind die belanglos? Für mich sind meine kurzen Updates nicht belanglos, aber wie ist das für Euch?

Was lest Ihr am liebsten. Persönliche kurze Sachen, gut recherchierte längere Sachen oder eine Mischung? Das soll sich natürlich nicht auf mich beziehen, sondern ist ganz allgemein gemeint.

beverage break breakfast brown
Photo by Pixabay on Pexels.com
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Good Vibes!

Ich hatte länger schon nicht mehr so viele nostalgische Gefühle, was das Internet angeht. Ich habe ein neues soziales Netzwerk, neue Blogs und Webseiten gefunden. Könnte es sein, dass wir wirklich anfangen uns das Netz zurück zu erobern?

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Requiem Social-Mainstream

Es gibt besondere Posen und Gesichtsausdrücke, welche entfernt an Tierarten und deren Verhaltensweisen erinnern. Das allseits beliebte „Duckface“ könnte vermutlich das bildstarke Instagram allein am Leben halten. Aber warum hat es das nicht?

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Es gab auch eine Zeit so um 2008, in der Menschen völlig glücklich damit waren Facebook zu nutzen um den Blick auf Menschen zu lenken, die man bereits aus dem Auge verloren hatte. Wer damals schnell posten wollte, dass er jetzt gerade Kaffee kocht, war bei Twitter richtig. Also was ist passiert?

Es musste weitergehen – frei, nach den fantastischen Vieren:
"Nach diesem diesem Prinzip
'Nen riesen riesen Profit!
Nur nicht gecheckt,
dass einer auf der Strecke Strecke blieb blieb.
Nur einer einer von ihnen und keiner keiner kapiert's
Wie leicht wie leicht es passiert
Da ist man reich und frustriert"

Marktmacht ist sexy und ja, wer frustriert ist versucht manchmal auf was zu verändern und so konnten wir auf einmal auch bei Facebook lesen, dass wir gerade Kaffee kochen. Der Fortschritt wurde so lange weiter getrieben, bis die Dinge nicht mehr das waren, was Sie mal waren.

Facebook war mal cool, Twitter und Instagram ja auch. Aber dass war früher…

Nun, haben die Mainstream-Netzwerke ein Problem. Die Menschen wollen nicht mehr das Produkt sein, mit dem man handelt und schon garnicht wollen Sie der Willkür einer einzigen Person wie Elon Musk ausgesetzt sein. Manche gehen einfach alternativlos… aber welche Alternativen gibt es?

Die Zukunft von Mastodon, oder sagen wir dem Fediverse, ist spannend. Denn der Ansatz, dass viele Instanzen bedeuten, dass man die Wahl hat wo man sich zu Hause fühlt, hat noch einen weiteren Aspekt. Dadurch, dass es viele Instanzen, also Server gibt, aber alle mit allen sprechen können, wird sich der Nutzerwillen durchsetzen. Somit ist das Model einer Demokratie nicht unähnlich.

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Das Handwerk und die Digitalisierung

Jüngst habe ich einen Artikel gelesen, der das Problem des Handwerks recht gut zusammengefasst hat. Das Handwerk wird größtenteils mit Anfragen überrannt. Der Fachkräftemangel ist zumindest oft das größere Problem als die Auftragslage. So ist es oft zu bemerken, dass das Handwerk in Sachen Digitalisierung oft unter seinen seinen Möglichkeiten bleibt. Nicht weil sich die Unternehmer verweigern würden, sondern eher weil die Prioritäten sich auf das Auftragsgeschäft konzentrieren.

Das ist natürlich sehr nachvollziehbar. Neben den vielen anderen Problemen die den Fachkräftemangel auslösen, ist die bei vielen Unternehmen in den Kinderschuhen steckende Digitalisierung sicher oft auch ein Problem. Sei es bei der Kommunikation innerhalb des Unternehmens sowie auch außerhalb des Unternehmens.

Die jungen Y und Z-Generation möchte gern mitmachen und die Job selbst gestalten. Man möchte für ein modernes Unternehmen arbeiten. Das spiegeln die Unternehmen aufgrund nachvollziehbar anderer Arbeitssituation aber manchmal nicht wieder. Wie werden Aufträge koordiniert, Arbeitszeiten erfasst. Hier kann die Digitalisierung helfen die Arbeitsprozesse zu straffen und dabei auch noch cool zu sein.

Das selbe gilt für das Image des Unternehmens. Wo werden Mitarbeiter gesucht und auf die Vorteile des Berufs hingewiesen? Ich berate ich oft Unternehmen, die das Problem zwar angehen wollen, aber es oft nicht tun weil es schwieriger geworden ist, diese Menschen überhaupt zu finden. Hier muss man neue Wege gehen, kreativ sein. Glücklicherweise ist nicht bei allen, aber vielen Unternehmen aufgrund der guten Auftragslage das Geld für Investitionen da. Warum also junge Menschen nicht mal da ansprechen wo sie sich zuhause fühlen?

Die Auftragsbücher sind voll. Das ist aufgrund einen verrückten Immobilienmarktes nachvollziehbar. Aber wer zu spät wieder investiert könnte am Ende des Tages in Schwierigkeiten kommen.

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Mastodon